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DSC trennt sich von fünf Spielerinnen

Volleyball DSC trennt sich von fünf Spielerinnen

Nach dem großen Umbruch im letzten Jahr stellt sich der Dresdner SC erneut in großen Teilen neu auf, denn gleich fünf Spielerinnen sortierte Trainer Alexander Waibl aus. Zu denen, die bleiben dürfen, gehört die Belgierin Dominika Strumilo. Sie unterschrieb einen neuen Vertrag bis 2019.

Dominika Strumilo (hier beim Kalender-Shooting) bleibt dem DSC erhalten.

Quelle: Archiv/soccerfoto

Dresden. Vor reichlich einem Monat ging für die DSC-Volleyballerinnen die Saison mit Meisterschaftsbronze zu Ende. Trainer Alexander Waibl hatte angekündigt, dass alles genau analysiert wird und auf den Prüfstand kommt. Nach der Trennung von Co-Trainer Jairo Hooi sind jetzt erste Personalentscheidungen hinsichtlich des Kaders gefallen. So ist es dem Verein gelungen, die talentierte belgische Außenangreiferin Dominika Strumilo für weitere zwei Jahre an sich zu binden. Die 20-Jährige verlängerte ihren Vertrag bis 2019.

Im vergangenen Sommer war die Nationalspielerin von Asterix Kieldrecht an die Elbe gewechselt. Trotz ihrer Jugend hatte sie zuvor schon zwei Meistertitel und drei Pokalsiege in ihrer Heimat gefeiert. Zudem sammelte sie mit der belgischen Auswahl bei der WM 2014, den European Games 2015 und dem World Grand Prix 2016 internationale Erfahrungen.

Zwar gehörte Strumilo in der abgelaufenen Saison beim DSC noch nicht zu den Stammspielerinnen, konnte aber in Potenzial vor allem in den Play-offs schon andeuten. „Dominika ist eine junge Spielerin mit großer Perspektive. Ich freue mich sehr darauf, längerfristig mit ihr arbeiten zu können. Sie hat in der vergangenen Saison große Fortschritte gemacht. Ich bin mir sicher, dass sie sich stetig steigern und bei uns zu einer herausragenden Spielerin reifen wird“, ist Alexander Waibl überzeugt.

Derzeit bereitet sich die Angreiferin mit der belgischen Nationalmannschaft auf die EM im September in Aserbeidschan und Georgien vor. Sie selbst meint: „Ich bin sehr glücklich darüber, weitere zwei Jahre in Dresden spielen zu können. Ich fühle mich sehr wohl, die Menschen und Bedingungen sind toll.“ Mit ihr haben die Dresdnerinnen jetzt fünf Spielerinnen unter Vertrag, denn Kapitän Myrthe Schoot, Mareen Apitz, Katharina Schwabe und Eva Hodanova besitzen noch gültige Kontrakte.

Zugleich trennt sich der DSC von fünf Spielerinnen. So werden die Verträge mit den beiden tschechischen Nationalspielerinnen Barbora Purchartová und Lucie Smutna sowie den US-Amerikanerinnen Jocelynn Birks und Brittnee Cooper sowie der Kanadierin Jennifer Cross nicht verlängert. Noch keine Entscheidung ist bei den Zwillingen Amber und Kadie Rolfzen gefallen, die der DSC wohl gern halten würde, denen aber auch andere Angebote vorliegen sollen.

Von Astrid Hofmann

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