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DSC-Volleyballerinnen unterwegs in Russland – Gepäck trifft verspätet ein

Volleyball DSC-Volleyballerinnen unterwegs in Russland – Gepäck trifft verspätet ein

Kalt und heiß wird es heute den DSC-Volleyballerinnen. Kalt, weil der deutsche Meister und Pokalsieger zum zweiten Champions-League-Spiel an den Rand des Urals reiste und dort gerade frische Minus 30 Grad herrschen. Heiß dagegen soll es um 15 Uhr (unserer Zeit) dann beim Match gegen das russische Top-Team Uralotschka Jekaterinburg auf dem Spielfeld zugehen.

Die DSC-Volleyballerinnen sind heilfroh, dass ihr Gepäck endlich am Spielort Jekaterinburg eingetroffen ist.

Quelle: Steve Spunk

Jekaterinburg/Dresden.  Kalt und heiß wird es heute den DSC-Volleyballerinnen. Kalt, weil der deutsche Meister und Pokalsieger zum zweiten Champions-League-Spiel an den Rand des Urals reiste und dort gerade frische Minus 30 Grad herrschen. Heiß dagegen soll es um 15 Uhr (unserer Zeit) dann beim Match gegen das russische Top-Team Uralotschka Jekaterinburg auf dem Spielfeld zugehen. Schon die Anreise hielt für die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl ein Wechselbad der Gefühle bereit. So ging es am Sonntag von Dresden über Moskau nach Jekaterinburg. Zwar kamen die DSC-Damen dort in der Nach zum Montag gut an, aber das 320 kg schwere Gepäck nicht. Die 23 Taschen und Koffer trudelten erst gestern im Laufe des Tages ein, lediglich der Koffer von Scout Till Müller fehlte noch.

Aber das hielt die Dresdnerinnen nicht von ihrer normalen Spielvorbereitung ab. Nach einer Videoeinweisung bat Alexander Waibl sein Team am Abend zur ersten Trainingseinheit vor Ort. Erfreulich: Alle Spielerinnen sind fit, und so kann der Coach gegen den Gastgeber mit voller Kapelle antreten. Schon zweimal war der Traditionsverein, der immer noch von Trainer-Legende Nikolai Karpol betreut wird, Gegner des DSC. Das erste Mal im Jahr 2000 in der Champions League und das zweite Mal 2014 im Halbfinale des CEV-Cups. Und da gelang den Waibl-Schützlingen immerhin schon einmal eine Sensation, als sie sich im Hinspiel in Jekaterinburg gegen den haushohen Favoriten mit 3:2 durchsetzen konnten. Zu Hause verlor man dann allerdings mit 1:3 und schied aus.

Mit dem Sieg gegen Stuttgart am vergangenen Sonnabend haben die DSC-Volleyballerinnen rechtzeitig vor dem zweiten Champions-League-Auftritt bewiesen, dass die Formkurve weiter deutlich nach oben zeigt. „Das gibt uns schon Selbstvertrauen für diese schwere Aufgabe in Russland“, sagte Katharina Schwabe. Und Regisseurin Mareen Apitz meinte: „Wir müssen den Schwung mitnehmen. Die Russinnen sind natürlich körperlich sehr groß. Doch wenn wir solide unsere Leistung bringen, werden wir schauen, was geht.“ Auch ihre Zuspielkollegin Lucie Smutna gibt sich kämpferisch: „Ich will immer gewinnen. Wir werden hart kämpfen.“

Im Team des Gastgebers stehen fast nur einheimische Spielerinnen, lediglich Außenangreiferin Hana Klimets kommt aus Weißrussland. Bekannteste Akteurin ist die in Jekaterinburg geborene Marina Babeshina. Die 31-jährige Zuspielerin – auch bekannt unter ihrem Mädchennamen Sheshenina – holte unter anderem mit der russischen Nationalmannschaft 2004 Olympia-Silber und wurde 2006 Weltmeisterin. Nachdem sie auf Klubebene zwischenzeitlich auch für Kasan und Omsk die Fäden im Spiel zog, kehrte sie vorige Saison zu ihrem Heimatverein Uralotschka zurück und führt ihr Team heute als Kapitän aufs Feld.

Von Astrid Hofmann

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