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DSC-Sportakrobaten wollen in Polen glänzen

EM-Edelmetall? DSC-Sportakrobaten wollen in Polen glänzen

Wenn am Freitag Tim Sebastian (DSC) und Michail Kraft (Riesa) im Berliner Schloss Bellevue aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Silberne Lorbeerblatt erhalten, ist das für die beiden Athleten eine große Ehre und zugleich Motivation. Schon wenig später fährt das Erfolgsduo zur Europameisterschaft ins polnische Rzeszow.

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Quelle: PR

Dresden. Wenn am Freitag Tim Sebastian (DSC) und Michail Kraft (Riesa) im Berliner Schloss Bellevue aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Silberne Lorbeerblatt erhalten, ist das für die beiden Athleten eine große Ehre und zugleich Motivation. Immerhin wird den World-Games-Gewinnern damit als ersten Sportakrobaten überhaupt die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen in Deutschland überreicht. Aber das Erfolgs-Duo hat auch schon die nächste Bewährungsprobe vor Augen, denn schon wenig später fährt es zur Europameisterschaft ins polnische Rzeszow. Für Tim Sebastian und Michail Kraft ist es nach den World Games der zweite große Höhepunkt in diesem Jahr.

„Wir hatten zwar in der Vorbereitung beide mit Erkältungen zu kämpfen, haben sonst aber gut trainiert. Unser vorrangiges Ziel ist es, fünf Übungen turnen zu dürfen, also alle drei Finals in Balance, Tempo und Kombination zu erreichen“, erklärt der 22-jährige Dresdner, der mit seinem fünf Jahre jüngeren Partner 2015 bei der Heim-EM in Riesa in der Balance-Übung Bronze gewonnen hatte. „Natürlich wollen wir in dieser Teildisziplin, die unsere Stärke ist, erneut um eine Medaille kämpfen. Auch im Mehrkampf haben wir eine Chance auf Edelmetall, wenn alles glatt läuft“, zeigt sich Tim Sebastian zuversichtlich. Am 19. Oktober wird es für das Duo in der Qualifikation ernst.

Ebenfalls bei den Senioren startet die DSC-Vierergruppe mit Erik Leppuhner, Sebastian Grohmann, Vincent Kühne und Tom Mädler. Nach WM-Bronze im vergangenen Jahr in China gab es einen Wechsel in der Formation, für Florian Vitera kam Vincent Kühne neu ins Team. „Wir schauen erst einmal nicht auf Medaillen. Für uns steht im Vordergrund, dass sie gut durchkommen und ihre Übungen ordentlich auf die Matte bringen“, sagt DSC-Cheftrainerin Petra Vitera. Den Schwierigkeitsgrad haben die Vier noch einmal aufgestockt. Bereits an diesem Freitag beginnen die Wettkämpfe für die DSC-Jugendformationen Samira Rawolle und Florian Borcea-Pfitzmann (Mixpaar) sowie Johanna Schmalfuß, Paulina Krause und Hanna Luisa Prell (Trio).

Von Astrid Hofmann

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