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DSC-Hürdenläufer Georg Fleischhauer verpasst das Ticket zur Team-EM

DSC-Hürdenläufer Georg Fleischhauer verpasst das Ticket zur Team-EM

Hürdenläufer Georg Fleischhauer und seine Trainerin Erika Falz vom Dresdner Sportclub sind ratlos. Am vergangenen Wochenende lief der 24-Jährige in Regensburg über 400 Meter Hürden in mageren 51,15 Sekunden mehr als deutlich an der Norm für die Weltmeisterschaft im August in Moskau vorbei.

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Georg Fleischhauer

Quelle: Archiv

Die Vorgabe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes liegt bei 49,40 Sekunden. Beim Saisoneinstieg in Doha meisterte der WM-Halbfinalist von 2011 noch 50,61 Sekunden, der Rückschlag von Regensburg überraschte das Duo gründlich.

"Ihm fehlt derzeit die Explosivität und Spritzigkeit, aber eigentlich hat er gut trainiert. Deshalb müssen wir jetzt ganz schnell den Ursachen auf den Grund gehen", sagt Erika Falz nachdenklich. Sie schickt ihren Schützling deshalb zu Wochenbeginn zum eingehenden Medizin-Check, außerdem muss Georg Fleischhauer auch noch einen Laufbandtest absolvieren.

"Die nächsten Wochen wird Georg keine Wettkämpfe bestreiten. Wir müssen die medizinischen Ergebnisse abwarten, dann werden wir weitersehen", sagt Falz. Sie hofft, dass Fleischhauer zumindest bis zu den Deutschen Meisterschaften in vier Wochen fit sein wird. "Bis dahin müssen wir dann einen kleinen Neuaufbau einschieben", meint die Trainerin. Leider verfehlte Georg Fleischhauer damit auch das Ticket für die Team-Europameisterschaft in zwei Wochen in Gateshead (Großbritannien). Die Fahrkarte sicherte sich der in Dresden trainierende Silvio Schirrmeister (Chemnitz), der in 49,68 Sekunden in Regensburg gewann und der Norm damit schon recht nahe kam.

DSC-Hochspringer Matthias Haverney verpasste das Gateshead-Ticket leider ebenfalls, obwohl der die Hochsprung-Konkurrenz in Regensburg, die als Ausscheidungswettkampf angesetzt war, mit 2,18 Meter für sich entschied. Doch Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen entschied, dass Martin Günther (Eintracht Frankfurt), der mit 2,24 Meter die beste Vorleistung erbrachte, zur Team-EM fährt. So wird nur Dreispringerin Jenny Elbe die Dresdner Farben in England vertreten. Sie hatte beim Springermeeting in Garbsen vor gut zwei Wochen eine neue persönliche (14,12 Meter) aufgestellt und gleich die B-Norm für die WM in Moskau erfüllt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2013

Astrid Hofmann

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