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DSC-Damen schmettern live im Fernsehen

Volleyball DSC-Damen schmettern live im Fernsehen

Die Bundesliga-Damen vom Dresdner SC bestreiten das Heimspiel gegen den MTV Stuttgart am Mittwochabend vor laufenden Fernsehkameras. Die Fans der Waibl-Truppe, die nicht in der Margon-Arena dabei sein können, können die Partie live auf Sport1 mitverfolgen.

Die DSC-Verwantwortlichen und die Mannschaft hoffen trotz TV-Übertragung auf eine volle Halle.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Wenn am Mittwoch (19 Uhr) in der Margon-Arena das Kracher-Spiel zwischen den DSC-Volleyballerinnen und Pokalsieger Allianz MTV Stuttgart steigt, hoffen die Verantwortlichen auf eine richtig volle Halle. Allerdings müssen sie dabei einen Spagat bewältigen, denn erstmals wird eine Bundesliga-Partie des fünfmaligen Meisters bei Sport1 live übertragen. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass Frauen-Volleyball in dieser Saison mit insgesamt zehn Partien im Free-TV gezeigt wird. Zugleich ist es für uns eine neue Konkurrenzsituation, denn so überlegt sich mancher auch, das Spiel im Fernsehsessel zu verfolgen. Doch unser primäres Ziel ist es, die Leute zu uns in die Halle zu locken und ein richtiges Spektakel zu präsentieren“, erklärt Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Das sieht Trainer Alexander Waibl ganz genauso: „Wenn wir schon einmal die Chance bekommen, den Dresdner Volleyball deutschlandweit rüberzubringen, dann sollte die Halle richtig voll und die Stimmung einfach genial sein.“ In die gleiche Kerbe schlägt DSC-Kapitän Myrthe Schoot: „Wir wollen zeigen, wie Volleyball hier gelebt wird und was hier abgeht“, freut sich die Holländerin schon sehr auf das brisante Duell, das in den vergangenen Jahren für die Fans ohnehin immer ein absoluter Hit war.

Von insgesamt 30 Begegnungen gewann der DSC bislang übrigens zwanzig. Wenn es nach Alexander Waibl und seinen Schützlingen geht, sollheute Abend Sieg Nummer 21 folgen. „Wir haben den Rhythmus gut aufgenommen, zuletzt gute Leistungen gezeigt. Die Partie ist zwar noch kein Gradmesser für die gesamte Saison, aber man wird schon sehen, wo man steht“, meint der DSC-Coach, der die Qualitäten des Gegners natürlich kennt: „Das ist eine rundum starke Mannschaft, die über eine gute Physis verfügt, sehr durchschlagskräftig im Angriff, gut in der Blockabwehr und im Aufschlag ist. Wir müssen sehen, dass wir unsere Annahme stabil gestalten, um dann unser Spiel aufziehen zu können. Das wird eine knackige Aufgabe, auf die wir uns freuen.“

Zu den absoluten Leistungsträgerinnen im Team zählt bisher die Finnin Piia Korhonen. Die Diagonalangreiferin hat die hohen Erwartungen, die Alexander Waibl bei ihrer Verpflichtung nach eigener Aussage an sie hatte, bislang hervorragend erfüllt. Mit 65 Punkten avancierte die 20-Jährige zur Top-Scorerin des DSC und der gesamten Liga. „Sie ruht absolut in sich, hat nie schlechte Laune, geht alle Aufgaben immer positiv an“, lobt Waibl seinen Neuzugang. In Dresden habe sie sich schon gut eingelebt, wie Korhonen versichert, lediglich Familie und Freunde und natürlich die finnische Sprache vermisse sie. „Aber mein Freund kommt Anfang Dezember und im Januar erneut meine Eltern, die schon beim ersten Heimspiel da waren“, verrät sie. Von der Atmosphäre in der Halle war sie übrigens total begeistert, denn in Finnland kamen meist nur 500 Zuschauer. Deshalb fiebert sie dem heutigen Match schon wieder mit großer Freude entgegen.

Von Astrid Hofmann

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