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DSC-Damen heiß auf Spitzenspiel gegen Stuttgart

Volleyball DSC-Damen heiß auf Spitzenspiel gegen Stuttgart

Drei Niederlagen hat der deutsche Meister aus Dresden bereits in dieser Saison gegen die Damen vom MTV Stuttgart einstecken müssen. Das reicht, findet nicht nur Trainer Alexander Waibl. Er und seine Mannschaft wollen am Sonnabend in der Margon-Arena den Spieß endlich umdrehen.

Katharina Schwabe möchte im Spitzenspiel wieder eine starke Leistung abliefern.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Gleich das erste Heimspiel im neuen Jahr wird für die DSC-Volleyballerinnen ein echtes Highlight und eine große Bewährungsprobe. Schließlich empfängt der deutsche Double-Sieger am Sonnabend (17.30 Uhr) den Vizemeister, Pokalfinalisten und frischgebackenen Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart in der Margon-Arena. Das Duell des Dritten gegen den Ersten elektrisiert natürlich auch die Fans und Geschäftsführerin Sandra Zimmermann erwartet erneut eine rappelvolle Halle: „Wir haben nur noch wenige Restkarten und werden nach dem Spiel gegen Potsdam zum zweiten Mal in Folge ein ausverkauftes Haus haben.“

Und die Unterstützung von den Rängen können die DSC-Damen gerade in diesem brisanten Spiel gut gebrauchen. Schon dreimal in dieser Saison standen sich beide Teams gegenüber und dreimal zog der SC den Kürzeren – im Supercup, dem Pokal-Viertelfinale und im Bundesliga-Hinspiel. Trainer Alexander Waibl ist dennoch zuversichtlich, dass seine Schützlinge beim vierten Anlauf den Bock umstoßen: „Wir haben uns in den letzten Wochen in eine Position gebracht, in der wir wieder näher an die Spitze herangerückt sind. Ich bin guter Dinge, dass wir dieses Spiel gewinnen können.“

Auch Katharina Schwabe ist positiv gestimmt. „Man merkt, dass wir wieder einen Schritt nach vorn gemacht haben. Die Stimmung im Team ist gut, wir wachsen immer besser zusammen“, sagt die Angreiferin, die wie Diagonalspielerin Liz McMahon bislang als Stammspielerin hoher Belastung ausgesetzt war. „Das steckt man nicht so einfach weg, das ist schon energieraubend“, so die 23-Jährige. Beide durften sich deshalb über einen freien Tag freuen, während andere regeneratives Training absolvierten. „Da kann man Sachen machen, die einem guttun. Spazierengehen oder einen Film schauen. Einfach den Akku aufladen“, erklärt die Außenangreiferin, die sicher auch diesmal wieder von Beginn an auf dem Feld stehen wird. Ein dickes Fragezeichen steht dagegen hinter dem Einsatz von Zuspielerin Mareen Apitz. Die 29-Jährige plagt sich noch immer mit einem Infekt.

Waibl sieht den Schlüssel für dieses Spiel darin, „dass wir ein gutes Aufschlagsrisiko finden. Wir haben in Erfurt im dritten Satz gesehen, was passiert, wenn wir keinen Druck mehr ausüben. Insgesamt wird es wichtig sein, dass wir das Aufschlag-Annahme-Duell für uns entscheiden können.“ Zudem müsse sich sein Team auf zwei sehr starke Diagonalangreiferinnen auf Stuttgarter Seite einstellen: die US-Amerikanerin Aiyana Whitney und die zuletzt im Stamm spielende Holländerin Deborah van Daelen.

Von Astrid Hofmann

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