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Blau-Weiß Dresden-Blasewitz verliert Duell der Aufsteiger knapp

Tennis Blau-Weiß Dresden-Blasewitz verliert Duell der Aufsteiger knapp

Der Zweitligist geht stark ersatzgeschwächt in die Partie in Stuttgart bei Blau-Weiß Vaihingen/Rohr und liegt zwischenzeitlich mit 3:1 in Front. Doch dann müssen die Schützlinge von Trainer Thomas Jiricka eine ganz bittere Pille schlucken.

Irina Maria Bara musste mit Blasewitz gegen Vaihingen/Rohr eine knappe Niederlage hinnehmen.

Quelle: Steffen Manig

Stuttgart. Am zweiten Spieltag in der 2. Tennis-Bundesliga der Damen musste der Neuling Blau-Weiß Blasewitz am Sonntag eine ganz bittere Pille schlucken. Das Duell der beiden Aufsteiger wurde in Stuttgart gegen Blau-Weiß Vaihingen/Rohr, das wie die Dresdnerinnen mit einem Sieg in die Saison gestartet war, hauchdünn mit 4:5 verloren. Die Schützlinge von Tomas Jiricka bestritten dieses Spiel aus den verschiedensten Gründen stark ersatzgeschwächt. Die tschechische Nummer eins Tereza Smitkova nimmt an der am Montag in Paris beginnenden Qualifikation der French Open teil. „Tereza wollte dennoch das Punktspiel bestreiten, doch ihr Heimtrainer hat ihr davon abgeraten“, weiß Jiricka.

Besonders hart traf die Blasewitzerinnen aber der plötzliche Ausfall von Alexandra Catandu. Die 27-jährige Rumänin war fest für dieses Spiel eingeplant. Doch dann rutschte sie noch völlig überraschend in die Sonnabend gestartete Qualifikation des mit 250 000 Dollar Preisgeld dotierten WTA-Turniers in Nürnberg. Und überstand dort mit einem sensationellen 0:6, 6:4, 6:4-Sieg gegen die zu den Top 100 zählende Ukranierin Kateryna Bondarenko die erste Runde. Damit fiel sie definitiv für das Punktspiel in Stuttgart aus. Zudem konnte die sächsische Meisterin Emily Welker wegen einer Fußverletzung die Reise nach Stuttgart überhaupt gar nicht erst antreten.

Trotz dieser Ausfälle schienen die Gäste lange auf der Siegerstraße. Die drei Tschechinnen Miriam Kolodziejova, Zuzana Zalabska und Nikola Horakova gewannen ihre Einzel und sorgten damit trotz der knappen Drei-Satz-Niederlage von Marlene Herrmann für eine 3:1-Führung. Zur Schlüsselpartie wurde schließlich das Spitzenspiel. Irina Maria Bara war in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag nach ihrem Turniersieg im schwedischen Bastad noch rechtzeitig zu ihrer Mannschaft gestoßen. Doch gegen ihre rumänische Freundin Mihaela Buzarnescu fehlten ihr nach den großen Strapazen in der Endphase dann doch die Körner, und sie unterlag nach über zwei Stunden 4:6, 6:4, 6:10. Damit ging es mit einem 3:3 in die Doppel. Der durch Bara/Kolodziejova gewonnene eine Punkt war dann zu wenig.

Von Rolf Becker

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