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Blasewitzerinnen vor schwerer Heimaufgabe

Tennis Blasewitzerinnen vor schwerer Heimaufgabe

Am vierten Spieltag in der 2. Tennis-Bundesliga der Damen bestreitet der Neuling Blau-Weiß Blasewitz sein zweites Heimspiel. Dazu empfangen die Schützlinge von Tomas Jiricka am Sonntag ab 11 Uhr auf ihrer Anlage im Waldpark mit dem TC Großhesselohe einen ganz dicken Brocken.

Die Tschechin Zuzana Zalabska gehört am Sonntag zum Aufgebot der Dresdnerinnen.

Quelle: Archiv

Dresden. Am vierten Spieltag in der 2. Tennis-Bundesliga der Damen bestreitet der Neuling Blau-Weiß Blasewitz sein zweites Heimspiel. Dazu empfangen die Schützlinge von Tomas Jiricka am Sonntag ab 11 Uhr auf ihrer Anlage im Waldpark mit dem TC Großhesselohe einen ganz dicken Brocken. Hatte man bisher geglaubt, dass sich die Rand-Münchner vor allem auf die ebenfalls in der 2. Bundesliga spielenden Herren, die sich mit Florian Mayer, der mit Kurhaus Aachen fünf Mal deutscher Mannschaftsmeister wurde, und Uladzimir Ignatik von Blasewitz zwei prominente Zugänge geangelt haben, konzentrieren, wurde schnell eines Besseren belehrt. Denn die erst seit dem Vorjahr 2. Bundesliga spielenden Damen starteten mit zwei 8:1-Siegen gegen Grün-Weiß Luitpoldpark München und Weiß-Blau Würzburg in die Saison. Durchaus möglich, dass dem TC Großhesselohe mit den Damen und Herren der Doppelschlag, sprich Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingt, womit man die Münchner Großvereine arg düpieren würde. Jedenfalls erwies sich Großhesselohe mit je zwei Tschechinnen und Schwedinnen, je einer Russin und Italienerin sowie der erst 15-jährigen Deutschen Isabella Pfennig der Konkurrenz bisher haushoch überlegen.

Indes wurden die Blasewitzer Damen nach dem mit dem 6:3-Sieg gegen Luitpoldpark München überaus gut gelungenem Auftakt mit zwei Niederlagen (4:5 in Stuttgart gegen Vaihingen/Rohr und zuletzt 2:7 beim BASF TC Ludwigshafen) sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Damit ist auch klar, wer am Sonntag der klare Favorit und wer der Außenseiter ist. Kampflos werden sich die Blasewitzerinnen aber ganz bestimmt nicht in ihr Schicksal ergeben. Dafür besteht auch schon deshalb kein Grund, weil sie das morgige Spiel wahrscheinlich wieder in deutlich besserer Besetzung bestreiten können. So kehrt die tschechische Nummer eins Tereza Smitkova, die beim Auftakt gegen Luitpoldpark München doppelt punktete, dann aber wegen der Teilnahme an der French-Open-Qualifikation fehlte, ins Team zurück. Zum Aufgebot zählen auch die Rumäninnen Irina Maria Bara und Alexandra Cadantu sowie die Tschechinnen Miriam Kolodziejova und Zuzana Zalabska. Erstmals ist auch die frühere mehrfache Sachsenmeisterin Sarah-Maria Richter dabei. Nicht ganz klar ist noch, ob die beiden Nachwuchshoffnungen Emily Welker und Estella Jäger, die zuletzt wegen Verletzungen fehlten, wieder einsatzfähig sind.

Von Rolf Becker

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