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Blasewitzer Damen zu Gast in Stuttgart

Tennis Blasewitzer Damen zu Gast in Stuttgart

Am Sonntag sind die Spielerinnen von Trainer Tomas Jiricka in Schwaben gefordert: Bei Blau-Weiß Vaihingen/Rohr treffen die Dresdnerinnen auf einen anderen Aufsteiger. Dabei hoffen sie, dass Irina Maria Bara rechtzeitig wieder von ihrer Skandinavien-Reise eintrifft.

Irina Maria Bara wird noch rechtzeitig aus Schweden kommend in Stuttgart erwartet.

Quelle: Steffen Manig

Stuttgart/Dresden. Nach dem im Waldpark mit dem 6:3-Sieg gegen Grün-Weiß Luitpoldpark München letzten Sonntag sehr gut gelungenen Auftakt in der 2.Tennis-Bundesliga bestreiten die Damen von Blau-Weiß Blasewitz am Sonntag in Stuttgart ihr erstes Auswärtsspiel. Gegner ist mit Blau-Weiß Vaihingen/Rohr ein weiterer Neuling. Das Duell der beiden Aufsteiger ist zugleich das Spitzenspiel des zweiten Spieltags. Denn auch die Stuttgarterinnen sind erfolgreich in die Saison gestartet. Ihr 7:2-Sieg bei Weiß-Blau Würzburg war sogar der höchste zum Auftakt, so dass sie sogar der erste Spitzenreiter sind.

Der Blasewitzer Cheftrainer Tomas Jiricka sieht nach dem fulminanten Auftaktsieg auch dem zweiten Auftritt seiner Mannschaft in der neuen Umgebung mit großer Zuversicht entgegen. Dabei sind allerdings auch einen Tag vor dem Spiel einige Fragen zur Besetzung noch nicht endgültig geklärt. So ist die 22-jährige Tschechin Tereza Smitkova, die mit ihren Siegen im Spitzeneinzel und im Doppel wesentlichen Anteil am Blasewitzer Auftaktsieg hatte, ab Montag bei Qualifikation der French Open in Paris in Aktion. Ihr Einsatz ist deshalb bei dem nur einen Tag davor in Stuttgart stattfindenden Punktspiel eher unwahrscheinlich.

Auch Isabella Shinikova bestreitet die French-Open-Qualifikation, doch die 25-jährige Bulgarin gehörte schon letzten Sonntag beim Auftaktsieg nicht zur Blasewitzer Mannschaft. Wohl aber Irina Maria Bara. Die 22-jährige Rumänin, die schon in den letzten beiden Jahren als Nummer eins der Mannschaft zu den ganz großen Blasewitzer Stützen zählte und am Sonntag auch beim Auftaktsieg doppelt punktete, ist nach wie vor für das Spiel in Stuttgart fest eingeplant. Nun hat sich die Blasewitzerin allerdings beim mit 25 000 Dollar Preisgeld dotierten ITF-Weltranglistenturnier im schwedischen Bastad für das Endspiel im Einzel qualifiziert, das erst am Sonnabend frühestens ab 10.30 Uhr über die Bühne geht. Nun wird es sicher auch ein recht schwieriges logistisches Problem, dass sie es rechtzeitig bis zum am Sonntag um 11 Uhr beginnenden Spiel nach Stuttgart schafft.

Ansonsten vertraut Jiricka auch in der zweiten Partie der Saison den Spielerinnen, die letzten Sonntag für den hochwichtigen ersten Sieg in der neuen Umgebung 2. Bundesliga sorgten. Das sind das tschechische Urgestein Zuzana Zalabska, ihre Landsfrauen Miriam Kolodziejova und Nikola Horakova, die beide gegen München nur im Doppel zum Einsatz kamen, sowie die beiden jungen Deutschen Emily Welker und Estella Jäger. Übrigens konnte Tomas Jiricka seinen Mädels auch eigene Erfahrungen vom Stuttgarter Club und der dortigen Anlage vermitteln, und sagt auch warum: „Ich habe in ganz jungen Jahren für Blau-Weiß Vaihingen/Rohr Punktspiele bestritten.“

Von Rolf Becker

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