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Blasewitz gelingt Befreiungsschlag

Tennis Blasewitz gelingt Befreiungsschlag

Am gestrigen zweiten Spieltag in der Tennis-Ostliga der Herren gelang Blau-Weiß Blasewitz nach der 1:8-Auftaktpleite gegen RC Sport Leipzig mit dem 7:2-Sieg gegen die Zehlendorfer Wespen ein echter Befreiungsschlag. Der absolute Neuling SV Dresden-Mitte feierte den zweiten Sieg.

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Quelle: Verein

Dresden. Am gestrigen zweiten Spieltag in der Tennis-Ostliga der Herren gelang Blau-Weiß Blasewitz nach der 1:8-Auftaktpleite gegen RC Sport Leipzig mit dem 7:2-Sieg gegen die Zehlendorfer Wespen ein echter Befreiungsschlag. Der absolute Neuling SV Dresden-Mitte feierte in der neuen Umgebung mit dem 5:4 beim Berliner SV 92 sogar schon den zweiten Sieg.

Die riesige Anspannung, die bei den Blasewitzer Verantwortlichen vor dem Spiel auf der wunderschönen Anlage im Blasewitzer Waldpark nach dem misslungenem Start des früheren Zweitligisten herrschte, war deutlich zu spüren. Eine weitere Niederlage sollte es auf gar keinen Fall geben. So traten die Gastgeber zwar wie schon zum Auftakt mit vier Tschechen und zwei heimischen Spielern, aber doch auf drei Positionen verändert an. Für den verhinderten Michal Schmid besetzte mit seinem tschechischen Landsmann Michal Franek ein echtes Urgestein, das schon seit 2009 unterbrochen für Blasewitz spielt, die Spitzenposition. Für die Nachwuchshoffnungen Paul-Philipp Schön und Philipp Koster kamen der frühere Landesmeister Mark Tanz und Mareno Heinecke zum Einsatz. „Unsere Talente bekommen in kommenden Spielen ganz bestimmt auch wieder ihre Einsatzmöglichkeiten. Aber für dieses Spiel, war es die richtige Entscheidung, auf erfahrene Spieler zu setzen“, ist der Blasewitzer Trainer Thomas Völker überzeugt.

Der klare Sieg gegen den vorjährigen Vizemeister, vor allem aber die Tatsache, dass der schon nach den Einzeln bei einer 5:1-Führung definitiv feststand, geben ihm Recht. Mit dem früheren sächsischen Landesmeister Mark Tanz, der gegen Moritz Kandt klar mit 6:1, 6:3 gewann, trug auch einer der beiden eingesetzten heimischen Spieler zum klaren Sieg bei. Die übrigen vier Punkte kamen auf das Konto der tschechischen Asse. Michal Franek fertigte im Spitzenspiel Alexander Betz, der als Nummer 67 der deutschen Rangliste zu den Top 100 in Deutschland zählt, mit 6:1, 6:3 ab. Dazu punkteten Lubomir Majsajdr, Tomas Musil und Adam Kalivoda. Die Doppel waren bei diesem Stand bedeutungslos und wurden nicht mehr ausgetragen.

Indes standen beim SV Dresden-Mitte beim Berliner SV 92 nach den Einzeln die Zeichen nicht auf Sieg. Denn das Team aus dem Ostragehege lag 2:4 zurück, und ein solcher Spielstand ist im Tennis nur sehr schwer wettzumachen. Die Punkte für Mitte holten der polnische Routinier Andrzej Mach und der Tscheche Oskar Michalek. Im Doppel startete Mitte eine unglaubliche Aufholjagd und setzte dabei auf Duos mit je einem ausländischen und deutschen Spieler. Und das klappte tatsächlich. Der Pole Kamil Kaleta mit Kapitän Marc-Robert Szelig, Andrzej Mach mit Tom Schinnerling und Oskar Michalek mit Mikhail Bich (der Ex-Chemnitzer bestritt sein erstes Spiel im Ostliga-Team des SV Mitte) gewannen alle drei Doppel und drehten das Spiel. „Bei der Aufstellung der Doppel braucht man auch ein glückliches Händchen. Aber diesmal hatten wir nicht nur das“, jubelte Szelig nach vollbrachter Tat.

Von Rolf Becker

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