Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Anna Seidel in Shanghai im Viertelfinale

Shorttrack Anna Seidel in Shanghai im Viertelfinale

Für die Shorttracker aus Dresden lief es beim Weltcup in Shanghai nicht sehr gut, denn nur Anna Seidel schaffte über 1000 Meter den Einzug ins Viertelfinale. Dort kam das Aus, weil die Dresdnerin auf einen Klotz trat und stürzte. Bianca Walter verfehlte die Teilnahme an den Finalrennen mehrmals knapp, auch Christoph Schubert kam nicht sehr weit.

Anna Seidel (Archivfoto) lief über 1000 Meter bis ins Viertelfinale von Shanghai, stürzte dann aber.

Quelle: M. Rietschel

Shanghai/Dresden. Die kleine deutsche Shorttrack-Mannschaft konnte beim dritten Saison-Weltcup in Shanghai keine Bäume ausreißen. In den Einzelrennen schaffte lediglich Anna Seidel über 1000 m den Einzug in das Viertelfinale, in dem die Dresdnerin dann in der letzten Runde auf einen Klotz trat und stürzte. Ihre Vereinsgefährtin Bianca Walter zeigte sich etwas enttäuscht, weil sie auf allen drei Strecken die Teilnahme an den Finalrennen stets nur knapp verpasste.

Die 27-Jährige ist zwar auf Augenhöhe mit den Weltbesten, aber sie bekam die Kufenspitze nicht ganz nach vorne. Über 500 m fehlte eine Tausendstelsekunde für den Einzug ins Viertelfinale. Im 1500-m-Rennen (2:30,475 Minuten) war es eine Zehntel, die einen Streich durchs Semifinale machte. Auf ihrer Lieblingsstrecke (1000 m) wiederum waren es zwei Zehntel. Auch mit ihren beiden Dresdner Staffel-Gefährtinnen Tina Grassow und Gina Jacobs reichte es diesmal nicht für den Einzug ins Halbfinale. Das Quartett zeigte eine gute Leistung, aber es reichte nicht, um die Top-Nationen Kanada und Niederlande hinter sich zu lassen.

Damit sind die Chancen vor dem letzten Weltcup am kommenden Wochenende in Seoul, noch das Olympia-Ticket zu erkämpfen, weiter gesunken. Derzeit belegt die DESG-Staffel im World-Ranking den elften Platz. Für eine Olympia-Teilnahme ist aber mindestens der achte Rang notwendig. Dennoch zeigte sich Bianca Walter schon wieder kämpferisch: „Ich lege jetzt den Fokus auf das Training und dann den Weltcup in Seoul. Zumindest mit den internationalen Quotenplätzen auf den Einzelstrecken sieht es ganz gut für uns aus“, so die Dresdnerin.

Ihr Vereinskollege Christoph Schubert, einziger DESG-Vertreter bei den Männern, tastet sich zwar peu à peu an die Elite heran, konnte aber keine der Finalrunden erreichen. Über 1500 m schrammte er um 7/10 Sekunden am Halbfinale vorbei.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr