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Adler fliegen aus Berlin in Dresden ein

Football Adler fliegen aus Berlin in Dresden ein

Am Sonnabend treffen die Dresden Monarchs zu Hause auf einen ihrer größten Kontrahenten – die Berlin Adler. Jahrelang waren die Raubvögel eines, wenn nicht sogar das Topteam der GFL. Mit sechs Deutschen Meisterschaften, einem EFAF-Cup-Titel und zwei Finalsiegen im Eurobowl ist das Hauptstadtteam ein großer Titelsammler.

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John Leijten hofft heute auf den nächsten Saisonsieg.

Quelle: Archiv/Frank Dehlis

Dresden. Am Sonnabend treffen die Dresden Monarchs zu Hause auf einen ihrer größten Kontrahenten – die Berlin Adler. Jahrelang waren die Raubvögel eines, wenn nicht sogar das Topteam der German Football League (GFL). Mit sechs Deutschen Meisterschaften (1987, 1989, 1990, 1991, 2004, 2009), einem EFAF-Cup-Titel (2008) und zwei Finalsiegen im Eurobowl (2010, 2014) gilt das Hauptstadtteam neben den Lions aus Braunschweig und den Düsseldorf Panthern als der dritte große Titelsammler in Football-Deutschland. Allein, die goldenen Zeiten der Adler liegen inzwischen einige Jahre zurück. Zwar spielt Berlin auch in diesem Jahr in der European Football League, doch das mit mäßigem Erfolg. Auch am Sonnabend beim Glöckner-Gameday im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion (Kick off: 15 Uhr) gelten die Berliner nicht als Favorit.

Auch wenn der Ex-Meister recht souverän in die GFL-Saison 2017 startete, in seinem ersten Spiel einen sicheren Auswärtssieg in Hamburg gegen die Huskies feierte, läuft es aktuell nicht rund. Seit diesem Sieg folgten nur Niederlagen. Wettbewerbsübergreifend scheiterten die Adler in jedem der letzten vier Duelle. Bereits das zweite Saisonspiel gegen die Berlin Rebels wurde zur Schmach. Der einst kleine Hauptstadtrivale setzte sich gegen die Adler mit 47:13 deutlich durch. Auch auf europäischer Ebene, in der European Football League, sieht es aktuell kaum besser aus. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – so lautet die traurige Bilanz. Sowohl gegen die Thonon Black Panthers aus Frankreich (13:14) als auch gegen die Prague Black Panthers aus Tschechien (17:36) setzte es weitere Niederlagen. Die Adler mussten in den vergangenen Wochen dabei allerdings auf viele ihrer Stammspieler verzichten.

Beim Glöckner-Gameday gilt nach fünf starken Jahren mit fünf aufeinanderfolgenden Halbfinalteilnahmen in der GFL-Meisterschaft inzwischen Dresden als Favorit. „Diesen Gedanken müssen wir am Sonnabend allerdings aus unseren Köpfen verbannen, die Adler haben ihre Verletzungsprobleme überstanden und werden mit einem fitten Team in Dresden auflaufen“, mahnt Monarchs-Cheftrainer John Leijten. „Wie in jedem anderen Spiel müssen wir uns auch diesen Sieg erst hart erarbeiten. Berlin wird alles geben, um uns ein Bein zu stellen“, sagt der Coach. Umso wichtiger dürfte der Zwölfte Mann werden. Die Mannschaft kann die Unterstützung ihrer Fans gut gebrauchen.

Von Jörg Dressler

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