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3329 Teilnehmer beim Dresdner Citylauf

Leichtathletik 3329 Teilnehmer beim Dresdner Citylauf

Das Wetter war nicht besonders gut, aber die Resonanz beim Dresdner Citylauf prima. Bei den Damen gewann Lisa Hahner die Konkurenz vor Prisca Kiprono. Bei den Männern siegte der Kenianer Nicolas Mulinge in sehr guten 28:36 Minuten.

Der Citylauf durch die Dresdner Innenstadt lockte trotz schlechten Wetters insgesamt 3329 Teilnehmer an.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. In den vergangenen beiden Jahren hatte Anna Hahner den Internationalen Dresdner Citylauf gewonnen. Bei der 27. Auflage wurde die 27-Jährige nun von ihrer Zwillingsschwester abgelöst. Die um einige Stunden jüngere Lisa setzte sich am Sonntag über die zehn Kilometer in 34:24 Minuten durch und verwies die Kenianerin Prisca Kiprono (34:32) auf Platz zwei. Rang drei erkämpfte sich die Berlinerin Victoria Brandt (34:45). Hinter der für Halle startenden Annett Horna (35:48) kam die zweifache Siegerin Anna Hahner (35:57) auf den fünften Platz. Für die „Hahner-Twins“ – wie die Zwillinge auch genannt werden – war es nach ihrem umstrittenen Olympia-Auftritt der erste Wettkampf.

Lisa Hahner strahlte nach dem Zieleinlauf übers ganze Gesicht: „Ich war schon nervös. Die Zeit war mir egal, denn ich hatte keine Ahnung, was möglich ist. Natürlich freue ich mich über den Sieg. Auf der Strecke habe ich mir spannende Positionskämpfe mit Prisca Kiprono geliefert“, so die Siegerin, die sich auch für ihre Schwester Anna freute: „Sie hat nach ihrer Verletzung erst im Januar wieder mit Training begonnen. Dafür war das schon richtig gut“, fand sie. Für Lisa lohnte sich der dritte Auftritt in Dresden besonders, denn sie konnte nicht nur die 300 Euro Siegprämie, sondern dazu auch die erstmals ausgelobte Sonderprämie von 200 Euro für die beste deutsche Läuferin in Empfang nehmen.

Sehr zufrieden zeigte sich auch der Vogtländer Sebastian Hendel. Der 21-Jährige erwies sich im Elitelauf über die zehn Kilometer in einer Zeit von 30:18 Minuten (Platz fünf) als bester Deutscher und wurde dafür ebenfalls mit 200 Euro belohnt. Die ersten vier Plätze machte allerdings die ausländische Konkurrenz unter sich aus. Wie erwartet ging der Sieg nach Kenia. In sehr guten 28:36 Minuten gewann Nicholas Mulinge vor dem ehemaligen U23-Europameister Sondre Nordstad Moen (28:40) aus Norwegen und seinen beiden kenianischen Landsleuten Tom Mwendwa Mutie (29:35) und Edwin Kosgei (29:35). Sebastian Hendel meinte nach dem Rennen: „Ich hatte mir eine leichte Erkältung eingefangen, umso mehr freut mich das Ergebnis. Anfangs bin ich mit der Spitzengruppe mitgelaufen, nach der ersten Runde musste ich aber abreißen lassen. Ich war das erste Mal beim Citylauf. Es ist eine sehr schnelle Strecke“, lobte Hendel, der sich im Sommer für die U23-EM in Polen qualifizieren möchte.

Die Organisatoren um Reinhardt Schmidt zählten insgesamt 3329 Teilnehmer und knackten damit zum zweiten Mal in Folge die 3000-er Marke. Als erfolgreich erwies sich auch das neue Konzept, einen extra Elitelauf zu installieren, bei dem 170 Athleten an den Start gingen. „Damit hat sich alles etwas entzerrt und man hat eine bessere Übersicht“, meinte Lisa Hahner.

Von Astrid Hofmann

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