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Porte verliert Gelb - Fuglsang gewinnt Dauphiné

Radsport Porte verliert Gelb - Fuglsang gewinnt Dauphiné

Am Finaltag verliert Richie Porte noch sein Gelbes Trikot an den Dänen Jacob Fuglsang: Das 69. Critérium du Dauphiné endet mit einer Überraschung. Emanuel Buchmann fährt auf Rang sieben und empfiehlt sich für die Tour de France.

Richie Porte hat den Sieg beim 69. Critérium de Dauphiné verpasst.

Quelle: Philippe Lopez

Plateau de Solaison. Der Australier Richie Porte hat sich den sicher geglaubten Finalsieg beim 69. Critérium de Dauphiné am letzten Tag noch wegschnappen lassen.

Überraschend holte sich auf dem Plateau de Solaison der Däne Jacob Fuglsang in einem packenden Sekunden-Duell mit Porte den Gesamtsieg nach acht Etappen. Sein Tageserfolg nach 115, 5 Kilometern und die dazugehörende Zeit-Bonifikation von zehn Sekunden machten seinen Coup perfekt.

Auf der dritten schweren Bergetappe am Stück fuhr der deutsche EX-Meister Emanuel Buchmann erneut ein starkes Rennen. Der Ravenburger kletterte in der Endabrechnung noch auf Rang sieben 2:32 Minuten hinter Fuglsang und sicherte sich das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers. Damit bewies er schon jetzt Tour-de-France-Form.

Fuglsang, der Porte mit zehn Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz verwies, beansprucht im Astana-Team nach seiner Dauphiné-Vorstellung neben dem Italiener Fabio Aru zumindest die Co-Kapitänsrolle.

Drei Wochen vor dem Start der 104. Tour de France in Düsseldorf verpasste Chris Froome den Rekord, als erster Fahrer die Dauphiné zum vierten Mal zu gewinnen. Der Brite musste bei der großen Tour-Generalprobe mit Platz vier (+1:33) Vorlieb nehmen. "Mir steht noch etwas Arbeit bevor", sagte Froome, der am Finaltag noch einmal alles versuchte, am letzten von vier Anstiegen aber passen musste.

Der Sky-Kapitän will die Frankreich-Rundfahrt zum vierten Mal gewinnen. Seine Vorstellung in den französischen Alpen offenbarten aber noch Lücken in seinem Formaufbau. Bei seinen bisherigen Toursiegen 2013, 2015 und 2016 hatte der schmächtige Brite immer einen Dauphiné-Erfolg im Gepäck. Diesmal muss Froome ohne diese Motivationshilfe auskommen.

Am Vortag hatte Froomes Teamkollege und Landsmann Peter Kennaugh in L'Alpe d'Huez die Königsetappe gewonnen.

dpa

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