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Australier Porte gewinnt erstmals Tour Down Under

Radsport Australier Porte gewinnt erstmals Tour Down Under

Der australische Radprofi Richie Porte hat zum ersten Mal die Tour Down Under in seiner Heimat gewonnen. Nach sechs Etappen behauptete der 31-Jährige vom Team BMC in Adelaide seine Führung im Gesamtklassement vor dem Kolumbianer Esteban Chaves.

Der Australier Richie Porte feiert seinen Sieg der Tour Down Under.

Quelle: Yuzuru Sunada

Adelaide. Porte hatte die zweite und fünfte Etappe gewonnen, am Ende siegte er mit 48 Sekunden Vorsprung auf den Südamerikaner. Gesamtdritter wurde der Australier Jay McCarthy vom deutschen Team Bora-hansgrohe vor seinem zeitgleichen Landsmann Nathan Haas (beide 51 Sekunden zurück).

"Es ist einfach unglaublich, hierher zurückzukommen und zu gewinnen, nachdem es in den letzten zwei Jahren so knapp war", sagte Porte nach seinem Heimsieg.

Auf der 90 Kilometer langen Schlussetappe konnte sich einmal mehr der Australier Caleb Ewan eindrucksvoll in Szene setzen. Der 22-Jährige feierte in der südaustralischen Stadt seinen vierten Etappensieg - das hatten vor ihm nur der deutsche Radprofi André Greipel und der Australier Robbie McEwan geschafft.

Ewan schlug im letzten Finish wie schon auf der dritten und vierten Etappe den zweimaligen Straßen-Weltmeister Peter Sagan (Slowakei) vom deutschen Bora-Team. "Ich kann es wirklich nicht glauben. Vorher habe ich tatsächlich zu meiner Freundin so aus Spaß gesagt, dass ich vier Etappen gewinne", verriet der Sprintkönig der Tour. Die deutschen Sprintstars müssen sich also auf ernsthafte Konkurrenz durch den Senkrechtstarter einstellen.

"Es kommen einige junge schnelle Kerle, und da sind noch die Greipels und Cavendishs. Es wird schwer, der beste Sprinter der Welt zu sein. Aber hoffentlich werde ich es eines Tages sein", sagte Ewan. Auf dem Weg dahin soll ihm ausgerechnet ein Deutscher helfen. Der sprintstarke Roger Kluge wurde vom Orica-Team als Helfer für die Massensprints geholt. Im Frühjahr wird das Duo auch bei den europäischen Rennen gemeinsam an den Start gehen.

Ewan ist dabei nicht ein Kraftpaket wie etwa Greipel, sondern gilt als explosiver Sprinter wie Cavendish. Schon im vergangenen Jahr hatte er mit seinem Sieg bei den Cyclassics in Hamburg die deutsche Konkurrenz geärgert. Bei der Tour de France haben Greipel und Co. aber wohl noch Ruhe vor ihm, Ewan soll 2017 den Giro fahren.

dpa

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