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Kasper fürchtet weitere Olympische Spiele in Asien

Olympia Kasper fürchtet weitere Olympische Spiele in Asien

FIS-Präsident Gian Franco Kasper befürchtet 2026 zum vierten Mal binnen eines Jahrzehnts Olympische Spiele in Asien.

"In Wahrheit ist Sapporo für 2026 derzeit der einzige vielversprechende Kandidat.

Der Schweizer Gian Franco Kasper ist Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees. Foto: Gian Ehrenzeller

Viele andere sind nicht sehr interessiert", sagte Kasper, der auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist, am Freitag am Rande des alpinen Weltcup-Auftakts in Sölden. Die nächsten Winterspiele sind im südkoreanischen Pyeongchang im Februar 2018, dann folgen Sommerspiele in der japanischen Hauptstadt Tokio 2020 und wieder Winterspiele in der chinesischen Hauptstadt Peking 2022.

Eine Bewerbung Innsbrucks für die Winterspiele 2026 hatte die Bevölkerung Tirols abgelehnt. In der derzeit informellen Sondierungsphase des IOC sind neben Sion die schwedische Hauptstadt Stockholm und das kanadische Calgary im Rennen.

Für die Winterspiele in Südkorea befürchtet Kasper ein geringes Zuschauerinteresse von Fans außerhalb des Gastgeberlandes. "Der internationale Kartenvorverkauf liegt fast bei null", sagte der Schweizer. Er erkläre sich das auch mit der anhaltenden Sicherheitsdebatte. Er gehe davon aus, dass die Gegend im Februar "der sicherste Ort der Welt" sein werde.

Pyeongchang liegt nur gut 80 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt, das mit Raketen- und Atomtests sowie Kriegsdrohungen die Weltgemeinschaft gegen sich aufgebracht hat.

dpa

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