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DHB-Frauen suchen WM-Form: Doppel-Niederlage gegen Schweden

Handball DHB-Frauen suchen WM-Form: Doppel-Niederlage gegen Schweden

Die deutschen Frauen sind mit zwei Niederlage in das WM-Jahr 2017 gestartet. Dem 28:33 gegen Schweden folgte in Hamburg ein 23:24 im Rückspiel. Das Team sucht seine Form für die WM im Dezember.

Emily Bölk und die deutschen Handballerinnen mussten sich Schweden erneut geschlagen geben.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. Die deutschen Handball-Frauen haben gegen Schweden zwei Niederlagen in zwei Tagen kassiert. 21 Sunden nach dem 28:33 in Göteborg lief die DHB-Auswahl von Bundestrainer Michael Biegler in der Hamburger Barclaycard-Arena erneut gegen die Skandinavierinnen auf und unterlag unglücklich mit 23:24 (15:9).

Vor 10 500 Zuschauern erzielte Kim Naidzinavicius mit fünf Treffern die meisten Tore für die Gastgeberinnen. Bei den Skandinavierinnen waren Ukrika Toft Hansen und Isabelle Gullden mit je vier Toren am erfolgreichsten.

Anders als am Vortag präsentierte sich das Team im Rückspiel in besserer Verfassung. In Göteborg hatten die deutschen Mädels um Kapitänin Anna Loerper reihenweise gute Tormöglichkeiten vergeben. In Hamburg sah es lange Zeit nach einem klaren Erfolg aus. Die Deutschen führten zu Beginn der zweiten Halbzeit mit sieben Toren, doch dann unterliefen ihnen in der Abwehr zunehmend Fehler. Zudem vergaben sie klare Torchancen. "Das ist eine schmerzliche und ärgerliche Niederlage", bilanzierte Biegler. "Im Moment sind wir nicht in der Lage, über längere Zeit die Qualitätsmerkmale abzurufen."

Biegler setzte das nicht nach Schweden mitgereiste Quartett Emily Bölk, Lone Fischer (beide Buxtehuder SV), Angie Geschke (VfL Oldenburg) und Isabell Klein (Nantes HB) ein. In der Schlussphase wurde die DHB-Auswahl immer hektischer und baute den Rivalen damit auf. Zudem brachten die zahlreichen Wechsel keine Ruhe ins Team.

Torfrau Katja Kramarczyk, die am Samstag ihren 33. Geburtstag beging, war erleichtert, die Niederlage schon am nächsten Tag beim Rückspiel in Hamburg revidieren zu können. "In Göteborg lief gar nichts", meinte die Torfrau, die in Hamburg von Clara Woltering ersetzt wurde, und versprach eine deutliche Steigerung. Dass ihre Mannschaft am Ende jedoch wieder leer ausging, konnte sie nicht fassen.

Schweden ist für das deutsche Team ein Dauerrivale. In den vergangenen vier Monaten hat die DHB-Auswahl fünfmal gegen die Skandinavierinnen gespielt. Ein Sieg, zwei Niederlagen und zwei Unentschieden stehen seither gegen den Olympia-Siebten zu Buche. Als Gastgeberinnen sind die Deutschen für die WM im Dezember qualifiziert und wollen sich über Testspiele und in der EM-Qualifikation den nötigen Feinschliff für das Turnier holen. Ziel vor heimischem Publikum ist der Gewinn einer Medaille. Dafür müsste man erneut eine Reise nach Hamburg antreten können, wo ein Halbfinale und das Finale ausgetragen werden. "Das ist möglich", sagte DHB-Präsident Andreas Michelmann.

dpa

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