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Berlin und Göppingen im EHF-Cup-Finale

Handball Berlin und Göppingen im EHF-Cup-Finale

Der EHF-Cup bleibt eine Domäne der Handball-Bundesligisten. Berlin und Göppingen spielen am Sonntag im Finale um die begehrte Trophäe. Für den SC Magdeburg bleibt nur das Spiel um den dritten Platz.

Göppingen steht im EHF-Cup-Finale.

Quelle: Marijan Murat

Göppingen. Die deutschen Clubs haben das Finalturnier um den Handball-EHF-Cup gleich zu Beginn dominiert und werden den Sieger erneut unter sich ausmachen.

Im zweiten Halbfinale setzten sich die Füchse Berlin klar mit 35:24 (17:10) gegen den französischen Club St. Raphael durch und machten so das deutsche Finale perfekt. Im Endspiel treffen sie nun am Sonntag (17 Uhr) auf Gastgeber und Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen. "Heute ist ein großer Tag für die Füchse", sagte deren Geschäftsführer Bob Hanning. "Jetzt wollen wir schauen, dass wir auch im Finale vor dieser Kulisse bestehen."

Die Göppinger hatten zuvor im ersten Halbfinale in eigener Halle und vor lautstarker Atmosphäre den SC Magdeburg mit 33:29 besiegt. Dem zuvor seit 22 Spielen unbesiegten SCM bleibt am Sonntag (14.30 Uhr) nur das Spiel um Platz drei gegen die Franzosen.

Der Sieger des Turniers wird aber dennoch erneut aus Deutschland kommen. Sollten die Göppinger in ihrer EWS Arena auch am Sonntag siegen, wäre es für sie bereits der vierte Finalsieg im EHF-Cup seit 2011. Ohnehin bleibt der Wettbewerb eine Domäne der Bundesliga-Clubs. In den vergangenen 20 Jahren hatte lediglich dreimal ein nicht-deutsches Team den Pokal gewonnen.

Dass die Füchse unbedingt ins Finale einziehen wollten, machten sie von Beginn ihres Halbfinales an klar. Schon zur Pause waren sie dem klar unterlegenen französischen Vizemeister um sieben Tore enteilt. Bester Werfer der Mannschaft des ehemaligen Göppinger Trainers Velimir Petkovic war der Däne Hans Lindberg mit zehn Treffern.

Dass allerdings erneut die Göppinger im Endspiel stehen, überrascht aber ein wenig. Denn in der Liga stecken die Schwaben tief in der Krise und schweben noch in Abstiegsgefahr. Davon war gegen den SCM vor den Augen von Bundestrainer Christian Prokop aber überhaupt nichts zu spüren. Angetrieben von den heimischen Fans dominierten die Göppinger fast die gesamte Partie. "Unsere Fans waren unglaublich, sie waren der zusätzliche Mitspieler", sagte Zarko Sesum, der mit neun Treffern bester Schütze seines Teams war.

Für die zuvor seit Dezember unbesiegten Magdeburger lief dagegen nicht viel zusammen. "Was Göppingen heute getan hat, war einfach unglaublich", sagte SCM-Akteur Michael Damgaard. "Ich bin sehr enttäuscht." Der Däne war mit acht Toren bester Werfer seines Teams.

dpa

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