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Das muss man zum Großen Preis von Mexiko wissen

Motorsport Das muss man zum Großen Preis von Mexiko wissen

Ein fünfter Platz reicht WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton beim Großen Preis von Mexiko, um zum vierten Mal Formel-1-Weltmeister zu werden. Sein Ferrari-Rivale Sebastian Vettel glaubt nicht mehr an ein Wunder.

Rivalen unter sich: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (r) und Ferrari-Pilot Sebastian Vettel.

Quelle: Tony Gutierrez

Mexiko-Stadt. Eine Titel-Entscheidung in der Formel 1 ist schon gefallen, die zweite kann am Sonntag folgen. Nachdem Lewis Hamilton entscheidend dazu beitrug, dass Mercedes am vergangenen Sonntag mit seinem Sieg in Austin zum vierten Mal nacheinander Konstrukteurs-Weltmeister wurde.

Nun will sich der Brite selbst beim Großen Preis von Mexiko zum vierten Mal zum Champion krönen.

Die Kernfragen zum Grand Prix von Mexiko:

Wie groß ist die Chance, dass Lewis Hamilton in Mexiko Weltmeister wird?

Sehr groß. Der Brite hat vor dem 18. von 20 Saisonrennen 66 Punkte Vorsprung auf seinen schärfsten Rivalen Sebastian Vettel im Ferrari - bei noch maximal 75 zu vergebenen Punkte in den letzten drei Saisonläufen. Ein fünfter Platz reicht ihm schon, selbst wenn der Deutsche gewinnen sollte. Wird Vettel Dritter, kann sich Hamilton sogar einen Ausfall leisten.

Was spricht für Hamiltons Krönung in Mexiko-Stadt?

Rang fünf scheint angesichts seiner derzeitigen Topform nur noch eine Formsache zu sein. Am vergangenen Sonntag sicherte er sich beim Grand Prix der USA in Austin schon seinen neunten Saisonsieg, den fünften Erfolg im sechsten Rennen seit der Sommerpause. Und auch die Strecke in Mexiko-Stadt liegt den Silbernen. Seit der Rückkehr des Rennens in den Kalender 2015 gab es zwei Doppelerfolge für Mercedes: Vor zwei Jahren gewann Nico Rosberg vor Hamilton, 2016 lag der Brite vor dem späteren Weltmeister.

Glaubt Ferrari noch an das große WM-Wunder?

Seit dem Rennen in den USA sicher nicht mehr. Nach den verkorksten Asien-Wochen zeigten Vettel und Ferrari in Austin mit Platz zwei für den Heppenheimer und Rang drei für Kimi Räikkönen wieder leichte Besserung. Doch Hamiltons Dominanz im Mercedes ließ fast jede Hoffnung ersticken, auch wenn Teamchef Maurizio Arrivabene ankündigte: "Wir kämpfen bis zur letzten Kurve der letzten Runde des letzten Rennens. So ist Ferrari nun mal."

Warum kann auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez nach dem schweren Erdbeben in Mexiko vor einem Monat überhaupt gefahren werden?

Der Kurs ist bei dem Erdbeben nach Angaben ihrer Betreiber glimpflich davon gekommen. Weder an der Strecke noch an Gebäuden wie dem Fahrerlager, Medizin- oder Medien-Zentrum und dem Boxenbereich seien strukturelle Schäden festgestellt worden, hieß es damals auf der Homepage. Das Erdbeben der Stärke 7,1 hatte am 19. September das Zentrum von Mexiko erschüttert. Allein in Mexiko-Stadt waren 228 Menschen ums Leben gekommen und 38 Gebäude eingestürzt. "Es ist sehr wichtig, dass wir mit unseren Gedanken an die, die vom jüngsten Erdbeben betroffen waren, nach Mexiko gehen und ihnen so viel Unterstützung wie möglich in dieser wirklich schwierigen Zeit zeigen", sagte McLaren-Pilot Fernando Alonso.

Der Kurs ist mit gut 2250 Metern über den Meeresspiegel der am höchsten gelegene in der Formel 1. Hat die Höhe Auswirkungen auf die Autos?

Durchaus. Durch die dünne Luft müssen vor allem die Turbo-Motoren mehr arbeiten als sonst. Und auch die Aerodynamik verändert sich - doch an der Formel-1-Hierarchie wird sich bei dem Rennen wie in den vergangenen beiden Jahren nichts ändern.

dpa

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