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Ulm hält Bayern und Bamberg auf Distanz

Basketball Ulm hält Bayern und Bamberg auf Distanz

Mit großer Mühe verhindern die Ulmer Basketballer ihre zweite Niederlage in Serie. Damit wahrt der Bundesliga-Spitzenreiter seinen Vorsprung auf das Verfolgerduo Bayern und Bamberg. Vor allem die Münchner halten den Druck hoch.

Trainer Thorsten Leibenath holte mit den Ulmern einen knappen Sieg gegen Würzburg.

Quelle: Stefan Puchner

Würzburg. Das große Ziel Playoff-Heimvorteil setzt bei den Basketballern von ratiopharm Ulm die letzten Kräfte frei.

Mit einer Energieleistung verhinderte der angeschlagene Bundesliga-Spitzenreiter die zweite Niederlage in Serie und hält die Verfolger aus München und Bamberg auf Distanz. "Das ist uns sehr wichtig", sagte der starke Raymar Morgan nach dem hart erkämpften 73:70 bei den s. Oliver Würzburg über die Tabellenführung. "Wir müssen gesund bleiben und unsere eigene neue Serie starten."

Nach zuvor 26 Siegen hatten die Ulmer zuletzt gegen den FC Bayern verloren - liegen aber bei noch vier eigenen ausstehenden Spielen vor Ende der regulären Saison weiter um zwei Niederlagen vor beiden Clubs aus dem Freistaat. "Wir müssen uns nichts vormachen, das Spiel hätte genauso gut mit einem Würzburger Sieg enden können", sagte Coach Thorsten Leibenath, der auf den wichtigen Flügelspieler Da’Sean Butler wegen einer Handverletzung verzichten musste. "Es war keine Glanzleistung von uns, aber kämpferisch durchaus phasenweise ansprechend." Der Spitzenrang garantiert, dass die jeweils entscheidenden Partien während der K.o.-Runde in der eigenen Halle stattfinden.

Die Bayern untermauerten ihren Status als derzeit formstärkstes Team der Liga mit dem 13. Sieg nacheinander und bezwangen mit 84:72 die Telekom Baskets Bonn, die auf Playoffkurs liegen. "Wir haben heute nicht smart agiert", kritisierte Münchens Coach Sasa Djordjevic dennoch und bemängelte Disziplinlosigkeiten seines Teams: "Die Technischen Fouls waren absolut verantwortungslos, das muss aufhören." Im siebten Ligaspiel für die Bayern zeigte Nationalcenter Maik Zirbes mit 20 Punkten seine bislang stärkste Leistung.

Auch Meister Brose Bamberg hielt den Druck auf Ulm hoch und setzte sich bei den Walter Tigers Tübingen mit 87:75 durch. "Die Partie heute war wie ein JoJo-Spiel", analysierte Coach Andrea Trinchieri, da die Schwaben sich lange Zeit nicht abschütteln ließen. Die Franken haben nach einer strapaziösen Europapokal-Saison mit Energiedefiziten zu kämpfen. "Wir sind nun in einer Phase der Saison, wo ich auf mehrere Sachen achten muss. Einige Spieler sind verletzt, viele Spieler haben große Belastungen in ihren Knochen", erklärte der italienische Erfolgstrainer.

Für die Bamberger steht am Sonntag das Prestigeduell mit ALBA Berlin an, Ulm trifft auf Gießen. Die Münchner haben bei Abstiegskandidat Rasta Vechta die vermeintlich einfachste Oster-Aufgabe aus dem Top-Trio. Als viertes Team machte medi Bayreuth die Playoff-Qualifikation mit einem 99:98 nach Verlängerung gegen die Skyliners Frankfurt perfekt.

dpa

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