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Bamberg und Bayern erreichen Top Four - Ulm verliert

Basketball Bamberg und Bayern erreichen Top Four - Ulm verliert

Zwei Favoritensiege und eine Überraschung: Der in der Liga noch ungeschlagene Tabellenführer Ulm hat das Top Four der Basketball Bundesliga verpasst. Die Favoriten Bamberg und Bayern sind in Berlin dagegen dabei.

Janis Strelnieks erzielte gegen Bayreuth 13 Punkte.

Quelle: Daniel Karmann

Bayreuth. Die Favoriten Brose Bamberg und Bayern München haben ohne Probleme das Top Four der Basketball Bundesliga erreicht.

Bamberg gewann in der Pokal-Qualifikation das Franken-Derby bei medi Bayreuth überraschend deutlich mit 75:52. Die Bayern hatten beim 87:72 gegen die Telekom Baskets Bonn ebenfalls keine Schwierigkeiten. Das unerwartete Aus kam dagegen für den in der Liga noch ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm. Die Ulmer verloren das Südwest-Duell bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 67:72.

Das Top Four findet am 18./19. Februar in Berlin statt, Gastgeber ALBA ist automatisch qualifiziert. Im Halbfinale treffen die Berliner in einer Neuauflage des letztjährigen Finales auf Bayern München. 2016 setzte sich ALBA in München im Endspiel gegen die Bayern durch. Das zweite Vorschlussrunden-Duell in Berlin bestreiten Bamberg und Ludwigsburg.

Die Bamberger ließen in Bayreuth von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wie wichtig ihnen die Teilnahme an der Pokal-Endrunde trotz der Doppelbelastung aus Bundesliga und Euroleague ist. Bereits im ersten Viertel setzten sich die Gäste auf 23:9 ab und gerieten fortan zu keiner Zeit mehr in Gefahr.

"Wir haben uns an das letzte Spiel hier in der Liga erinnert und wussten, dass wir eine gute Defensive spielen müssen", sagte Bambergs Janis Strelnieks nach der Partie bei "telekombasketball.de". "Wenn man sie spielen lässt, können sie sehr gefährlich sein", sagte der Lette, zusammen mit Darius Miller mit jeweils 13 Punkten bester Werfer beim deutschen Meister. In der Bundesliga hatten sich die Bamberger in Bayreuth Ende des vergangenen Jahres erst in der Verlängerung durchgesetzt.

Die Bayern starteten gegen Bonn ebenfalls furios und lagen nach den ersten zehn Minuten bereits mit zehn Punkten in Führung (26:16). Doch dann verloren die Münchner den Faden, so dass sie zur Pause nur noch mit einem Zähler vorne lagen (43:42). Bayern-Coach Sasa Djordjevic fand in der Halzeitpause aber offensichtlich die richtigen Worte, denn nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber wieder alles im Griff.

Bester Werfer bei den Bayern war Anton Gavel mit 17 Punkten. "Es ist gut, dass wir das Top Four erreicht haben, das war unser Ziel", sagte Djordjevic. Der Serbe kann bald womöglich einen spektakulären Neuzugang begrüßen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht Nationalmannschaftscenter Maik Zirbes vor einem Wechsel an die Isar.

Eine bittere Niederlage gab es dagegen für Ulm. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath erwischte in Ludwigsburg einen ganz schwachen Start und lag zur Pause mit 17 Punkten hinten (36:19). Die Aufholjagd nach dem Seitenwechsel kam dann zu spät. Gastgeber ALBA Berlin war für das Top Four gesetzt. Die Berliner mussten am Sonntag in der Liga ran und gewannen gegen die Basketball Löwen Braunschweig mit 84:76.

dpa

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