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“Pure Energie“ zur Bandprobe

e-Golf-Test Tag 4 “Pure Energie“ zur Bandprobe

Normalerweise lässt sich der Elektrotechnikstudent von seinem Cousin und Schlagzeuger Dorian zur Bandprobe nach Eschdorf fahren, doch in dieser Woche legten die Rocker ihren Weg mit dem Stromer unserer DNN-Tester zurück. Mit an Board: ein komplettes Schlagzeug.

Franz Herrmann und Bandkollege Dorian haben den e-Golf mit einem kompletten Schlagzeug beladen.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  „Pure Energie“ schallt es aus dem Probenraum von Ticket to Reason. Passend, wie unser Elektroauto-Tester und Gitarrist der Band Franz Schneider findet. Denn normalerweise lässt sich der Elektrotechnikstudent von seinem Cousin und Schlagzeuger Dorian zur Bandprobe nach Eschdorf fahren, doch in dieser Woche legten die Rocker ihren Weg mit dem Stromer unserer DNN-Tester zurück. Mit an Board: ein komplettes Schlagzeug.

„Der Kofferraum im e-Golf ist schon etwas kleiner als bei vergleichbaren Modellen, mit umgeklappter Rückbank haben wir Schlagzeug und Gitarre aber problemlos reinbekommen“, sagt Franz Schneider. Da beim neuesten Elektro-Modell von VW der Akku unterhalb des Fahrerraums auf der Achse verbaut ist, dürfte das eigentlich keine Auswirkung auf das Ladevolumen haben, was VW mit 341 Litern angibt (umgeklappt sogar 1231 Liter nach VDA-Standard). Zum Erstaunen stellt unser DNN-Tester Franz aber fest: „Unter der Ladefläche befindet sich ein großer Subwoofer, der nimmt einiges an Stauraum in Anspruch.“

Doch das zusätzliche Klangerlebnis ist kein Muss. In der Grundausstattung des e-Golfs für rund 36 000 Euro ist der Subwoofer nämlich nicht enthalten. So kann jeder Käufer selbst entscheiden, ob er ein paar Liter mehr oder weniger im Kofferraum haben will. „Generell ist der Platz aber auch mit dem Subwoofer ausreichend. Für größere Transporte kann man die Rückbank umklappen und hat golf-typisch sehr viel Stauraum“, sagt Franz Herrmann.

Für Franz’ Cousin und Bandkollegen Dorian ist es aber ein großer Minuspunkt., dass es das neue Elektromodell von VW nur als Limousine gibt. „Ich als Musiker und Familienvater mit Hund brauche auf jeden Fall mindestens einen Kombi. Das ist sehr schade, weil ich sowohl von der Leistung als auch von der Ausstattung des Elektrogolfs überzeugt bin“, sagt Dorian Eisold. Doch auch das lange Laden an der Steckdose zuhause (bis zu 17 Stunden) oder die Suche nach geeigneten Schnellladern in der Öffentlichkeit schrecken den 28-jährigen Drummer noch ab: „Ich bin gern sehr flexibel und möchte meine Woche nicht minutiös durchplanen.“

Restlos begeistert und vollends überzeugt vom e-Golf ist hingegen Franz’ Kommilitone Franz Dürrwald, der schon lange großer Elektroauto-Fan ist. „Ich bin sehr positiv überrascht von der ersten Fahrt und werde auch demnächst einmal bei der Produktion in der Gläsernen Manufaktur vorbeischauen“, so der 22-Jährige. Eindruck hat der e-Golf auch beim Besuch der Eltern von DNN-Testerin Lisa-Marie Scheida hinterlassen. „Mein Vater könnte sich durchaus in Zukunft auch ein Elektroauto als Hauptfahrzeug vorstellen, sowohl Fahrverhalten als auch Ausstattung haben ihn überzeugt“, sagt die Medizinstudentin.

Insgesamt hinterlässt der Stromer einen guten Eindruck und einige neidische Blicke im Umfeld unserer Tester. „Am Ende ist das auch Geschmackssache, manche mögen die moderne Ausstattung und Technik, manche nicht. Mein Vater fährt schon ewig Elektroautos und liebt es, alles selber zu bauen und an den Fahrzeugen zu basteln“, sagt Herrmann. Der Stauraum beim e-Golf ist etwas geringer als bei vergleichbaren Verbrennern, doch mit umgeklappter Rückbank lassen sich komplette Schlagzeuge und Gitarren transportieren.

Von Sebastian Burkhardt

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