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„Für den Alltag reicht’s problemlos“

e-Golf-Test Tag 3 „Für den Alltag reicht’s problemlos“

Franz Herrmann und Lisa-Marie Scheida sind bereits über 350 Kilometer elektrisch gefahren, das erste Fazit fällt positiv aus: „Unseren normalen Wochenbedarf deckt die Reichweite völlig ausreichend ab, wir fahren in der Testwoche sogar deutlich mehr als sonst“, sagt Lisa-Marie Scheida.

Franz Herrmann zeichnet jede zurückgelegte Strecke mit dem Elektroauto auf. Angegebene Reichweite und tatsächliche Fahrleistung weichen dabei leicht ab.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Bislang kommen unsere Tester mit dem Elektroauto gut durch den Alltag. Eine große Überlandfahrt, Besuche bei Freunden, Familie und Verwandten, sowie Fahrten zur Uni, zum Einkauf oder zur Bandprobe standen bisher auf dem Programm. Franz Herrmann und Lisa-Marie Scheida sind bereits über 350 Kilometer elektrisch gefahren, das erste Fazit fällt positiv aus: „Unseren normalen Wochenbedarf deckt die Reichweite völlig ausreichend ab, wir fahren in der Testwoche sogar deutlich mehr als sonst“, sagt Lisa-Marie Scheida.

Auch dass es im unmittelbaren Umfeld ihrer Studentenwohnung auf der Schandauer Straße keine Lademöglichkeit gibt, falle dabei kaum ins Gewicht. Bisher haben die beiden Studenten erst einmal „aufgetankt“, per kostenlosem Schnellader mit der VW Charge&Fuel Card an der Gläsernen Manufaktur. „Es ist ja verboten, eine Kabeltrommel vom Fenster aus auf die Straße zu verlegen, sonst hätte ich das auch schon einmal versucht“, so Franz Herrmann. Prinzipiell stört den 26-jährigen das Fremdladen nicht, immerhin könne man sich mit der realen Reichweite von 200 bis 250 Kilometer die Woche ausreichend vorplanen. „Für den Alltag reicht’s problemlos“, so Franz Herrmann.

In einem Fahrtenbuch hält das Studentenpaar jede zurückgelegte Strecke inklusive prognostizierter Reichweite vor und nach der Fahrt fest, mit einem ersten Ergebnis: „Prinzipiell kann man schon sagen, dass mehr Reichweite verloren geht, also tatsächlich Kilometer gefahren werden. Das sind zwar jeweils nur ein Paar Prozent, summiert sich am Ende des Tages aber.“, erklärt Herrmann.

In den kommenden Tagen werden Lisa-Marie und Franz auf Stimmenfang in ihrem Freundeskreis gehen, die Ladeinfrastruktur in der Stadt unter die Lupe nehmen.

DNN

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