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Dresdner FDP geht auf Distanz zu eigenem Stadtrat

Nach Tafel-Vorfall Dresdner FDP geht auf Distanz zu eigenem Stadtrat

Die Dresdner FDP geht auf Distanz zu ihrem eigenen Stadtrat Jens Genschmar. Grund dafür ist der von Genschmar mitgegründete und mit geleitete Verein „Dresdner Bürger helfen Obdachlosen und Bedürftigen e.V.“ Da die Dresdner Tafel mit dem nicht zusammenarbeiten will, wünschte Vereinschef Ingolf Knajder dem Tafel-Chef Andreas Schönherr öffentlich den Tod.

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Jens Genschmar
 

Quelle: PR

Dresden.  Die Dresdner FDP geht auf Distanz zu ihrem eigenen Stadtrat Jens Genschmar. Grund dafür ist der von Genschmar mitgegründete und mit geleitete Verein „Dresdner Bürger helfen Obdachlosen und Bedürftigen e.V.“ Da die Dresdner Tafel mit dem nicht zusammenarbeiten will, wünschte Vereinschef Ingolf Knajder dem Tafel-Chef Andreas Schönherr in einem Facebook-Eintrag den Tod.

„Wir fordern unseren Parteifreund und Stadtrat Jens Genschmar dazu auf, sich öffentlich klar von diesen menschenverachtenden Äußerungen Herrn Knajders zu distanzieren. Für solches Denken gibt es bei uns Liberalen keinen Platz“, so der Kreisvorsitzender Holger Hase. Genschmar habe nach FDP-Einschätzung eine „große politische Nähe zu Herrn Knajder und dessen Gedankengut“. Der Stadtrat stand aufgrund seiner Nähe zu Pegida bereits mehrfach in der Kritik. Zu den Todeswünschen seines Vereins-Kollegen Knajder äußerte sich Genschmar auf mehrfache Anfrage hin nicht.

Hase weiter: „Die zweifelhafte Ausrichtung des Vereins ‚Dresdner Bürger helfen Obdachlosen und Bedürftigen e.V.‘ sehen wir ebenfalls sehr kritisch. Angesichts der großen Herausforderungen beim Thema Integration ist es sicherlich nicht zielführend, Bedürftige gegen Geflüchtete auszuspielen. Das ist schäbig und trägt nur zur weiteren Spaltung unserer Gesellschaft bei.“

Von sl

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