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Sprengstoff-Fehlalarm vor Prozessauftakt gegen „Gruppe Freital“

Terrorprozess Sprengstoff-Fehlalarm vor Prozessauftakt gegen „Gruppe Freital“

Ein Sprengstoff-Verdacht hat am Dienstagmorgen den Einlass zum Prozessauftakt gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ verzögert. Zwei Suchhunde hätten offensichtlich auf ein Pflegemittel für Gummi angeschlagen, sagte ein Polizeisprecher.

Für den Prozess, der in der künftigen Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung am Dresdner Hammerweg stattfindet, gelten strenge Sicherheitsregeln.

Quelle: dpa

Dresden. Ein Sprengstoff-Verdacht hat am Dienstagmorgen den Einlass zum Prozessauftakt gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ verzögert. Zwei Suchhunde hätten offensichtlich auf ein Pflegemittel für Gummi angeschlagen, sagte ein Polizeisprecher. Sie hatten zuvor jeweils an derselben Stelle im Bereich der Toiletten im Oberlandesgericht Dresden Laut gegeben. Daraufhin waren Experten hinzugezogen worden. Auch im Gerichtssaal war ein „merkwürdiger Geruch“ wahrgenommen worden, der wohl aus der gleichen Quelle stammt. Nach näherer Untersuchung stellte sich der Verdacht dann jedoch als unbegründet heraus. Mit einer einstündigen Verzögerung wurde mit dem Einlass zum Prozess begonnen, der um 10 Uhr beginnen sollte. Der Prozessauftakt verschob sich demnach um etwa 20 Minuten.

Nach Prozessbeginn wurde mit dem Verlesen der Anklageschrift begonnen. Das Gericht wies zunächst mehrere Ablehnungsgesuche zurück.

Es ist der erste Terrorprozess der sächsischen Justiz: Sieben Männer und eine Frau stehen ab Dienstag als mutmaßliche Mitglieder der „Gruppe Freital“ vor dem Oberlandesgericht Dresden. Der Generalbundesanwalt wirft ihnen die Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung vor.

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Für den Prozess, der in der künftigen Asyl-Erstaufnahmeeinrichtung am Dresdner Hammerweg stattfindet, gelten strenge Sicherheitsregeln. Erst am Montag waren in der Umgebung des Prozessortes mehrere gesprühte Hakenkreuze gefunden worden.

dpa

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