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Mutmaßlicher Freital-Rädelsführer will aussagen

Aussage vor Gericht Mutmaßlicher Freital-Rädelsführer will aussagen

Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ will einer der beiden mutmaßlichen Rädelsführer vor Gericht aussagen. Er werde am Mittwoch auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ ist einer der mutmaßlichen Rädelsführer offensichtlich zur Aussage bereit.

Quelle: dpa

Im Terrorprozess gegen die rechtsextreme „Gruppe Freital“ will einer der beiden mutmaßlichen Rädelsführer am Mittwoch sein Schweigen vor Gericht brechen. Patrick F. kündigte in der Verhandlung am Dienstag eine Einlassung an und sagte zu, auch für Fragen des Gerichts zur Verfügung zu stehen. Bislang hat sich in dem Verfahren erst einer der acht Angeklagten vor dem Oberlandesgericht Dresden zu den Vorwürfen geäußert. Die Generalstaatsanwaltschaft sieht in Patrick F. und dem mitangeklagten Timo S. die Anführer der Gruppe.

Bevor der 25-Jährige zu Wort kommt, wird der Prozess am Vormittag (9.30 Uhr) aber zunächst mit der Vernehmung eines weiteren Zeugen fortgesetzt. Dabei handelt es sich um einen Flüchtling aus Eritrea, auf dessen Unterkunft in Freital im September 2015 ein Sprengstoffanschlag verübt worden war.

Den acht Beschuldigten, sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 39 Jahren, werden insgesamt fünf Anschläge auf Flüchtlinge und politische Gegner in Freital und dem nahen Dresden zur Last gelegt. Sie sind neben der Bildung einer terroristischen Vereinigung unter anderem auch des versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und der Herbeiführung von Sprengstoffexplosionen angeklagt.

dpa

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