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Die "Gruppe Freital"

Terroristische Vereinigung Die "Gruppe Freital"

Es ist das erste Terrorverfahren in der Geschichte der sächsischen Justiz. Der Prozess gegen die terroristische "Gruppe Freital" beginnt am Dienstag. Die Hintergründe zur Vereinigung:

Der Angeklagte Mike S. wird von Justizbeamten in der Justizvollzugsanstalt in Dresden zu Prozessbeginn in den Verhandlungssaal geführt.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Freital. Die sieben Männer und eine Frau sind zwischen 19 und 39 Jahre alt. Sie wohnen in Freital oder im nahegelegenen Dresden und sollen laut Bundesanwaltschaft spätestens seit Juli 2015 die rechtsterroristische „Gruppe Freital“ gebildet haben. Als Rädelsführer sind der aus Hamburg stammende Busfahrer Timo S. und der Dresdner Patrick F. angeklagt. Zusammen mit Rico K., Sebastian W., Philipp W., Justin S. und Maria K. sollen sie sich außerdem wegen versuchten Mordes verantworten, Mike S. wegen Beihilfe dazu.

Weitere Tatvorwürfe sind gefährliche Körperverletzung, versuchte gefährliche Körperverletzung, das Herbeiführen von Sprengstoffexplosionen sowie Sachbeschädigung. Zudem werden fünf Mitglieder der Gruppe der Vorbereitung eines Explosionsverbrechens beschuldigt. Bei den fünf angeklagten Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner in Deutschland kam illegale Pyrotechnik aus Tschechien zum Einsatz. Die Gruppe soll sich aber auch mit dem Bau von Rohrbomben beschäftigt haben.

Ziel der Gruppe, die sich vor dem Hintergrund rassistischer Proteste gegen eine Flüchtlingsunterkunft in Freital zusammengefunden haben soll, war es laut Anklage, „ein Klima der Angst und Repression“ zu verbreiten. Wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung drohen ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe. Versuchter Mord kann mit bis zu 15 Jahren bestraft werden.

Timo S., Patrick F. und Philipp W. sitzen seit November 2015 in Untersuchungshaft; die übrigen fünf Beschuldigten seit April vergangenen Jahres.

dpa

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