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Kulturpalast kostet Dresden 105,49 Millionen Euro

18,6 Prozent Erhöhung Kulturpalast kostet Dresden 105,49 Millionen Euro

Sanierung und Umbau des Kulturpalastes kosten nach aktuellen Zahlen aus dem Geschäftsbereich von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) 105,49 Millionen Euro. Nimmt man die reinen Baukosten ohne Ausstattung und Außenanlagen in Höhe von 81,5 Millionen Euro, so haben sich diese geplanten Ausgaben mit rund 15,2 Millionen Euro um 18,6 Prozent erhöht.

Der Kulturpalast war am 28. April mit einem Festakt eröffnet worden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Sanierung und Umbau des Kulturpalastes kosten nach aktuellen Zahlen aus dem Geschäftsbereich von Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) 105,49 Millionen Euro. Im April 2012 hatte der Stadtrat ein Budget in Höhe von 81,5 Millionen Euro für die Bauarbeiten und in Höhe von sechs Millionen Euro für die Ausstattung beschlossen. Im Februar 2016 wurde das Budget das erste Mal um 460 000 Euro aufgestockt, damit die Tiefhöfe stabilisiert werden konnten. Bereits 2015 flossen Landesfördermittel für die Denkmalpflege in Höhe von einer Million Euro.

Im Dezember 2016 musste der Stadtrat das Bau-Budget um 6,91 Millionen Euro erhöhen, im März um 4,3 Millionen Euro und im April noch einmal um 3,97 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Gestaltung der Außenanlagen, die vom Straßen- und Tiefbauamt auf 1,35 Millionen Euro geschätzt wurden.

Der Geschäftsbereich von Klepsch wies darauf hin, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt und die abschließenden Gesamtkosten erst nach Vorliegen der Abschlussrechnung und Prüfung aller Ansprüche von am Bau beteiligten Firmen beziffert werden könnten. Nimmt man die reinen Baukosten ohne Ausstattung und Außenanlagen in Höhe von 81,5 Millionen Euro, so haben sich diese geplanten Ausgaben mit rund 15,2 Millionen Euro um 18,6 Prozent erhöht.

Nach den Angaben des Bereichs Kultur und Tourismus sind bereits 11,2 Millionen Euro von den vom Stadtrat beschlossenen Mitteln ausgezahlt worden. Die städtische Tochter Kommunale Immobilien Dresden GmbH & Co KG (KID), die für Umbau und Sanierung des Kulturpalastes verantwortlich ist, habe bereits die Auszahlung der noch offenen vier Millionen Euro beantragt.

Nach gegenwärtigen Stand gehe die KID davon aus, dass keine weiteren Budgeterhöhungen erforderlich sein werden. Gegenwärtig würden externe Berater prüfen, ob die KID Ansprüche „technischer als auch juristischer Natur“ gegenüber am Bau beteiligten Unternehmen geltend machen können. „Ob und in welcher Höhe hier Ansprüche abzuleiten sind, wird das noch ausstehende Ergebnis der Prüfung zeigen.“

Der Kulturpalast war am 28. April mit einem Festakt eröffnet worden. Bereiche des Gebäudes sind aber immer noch Baustelle, so zum Beispiel die Räume für das Restaurant.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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