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Kulturpalast - Für den Vorplatz fehlt der Stadt Dresden das Geld

Kulturpalast - Für den Vorplatz fehlt der Stadt Dresden das Geld

In dieser Woche hat die Sanierung des Kulturpalastes begonnen. Für rund 82 Millionen Euro wird in das 1969 eingeweihte Gebäude ein erstklassiger Konzertsaal eingebaut.

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Trister Anblick: Der Vorplatz des Kulturpalastes müsste dringend saniert werden. Doch Geld dafür hat die Stadt nicht eingeplant.

Quelle: Dierich Flechtner

Gleichzeitig sollen das Kabarett "Herkuleskeule" und die Städtischen Bibliotheken in das Gebäude einziehen. Im März 2017 soll alles in neuem Glanz erstrahlen.

Eine gute Nachricht gibt es für die künftigen Besucher des Hauses: Sie werden auch bei Starkregen mit ihren Festtagsroben trocken in den Kulturpalast gelangen können. Denn wie Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) jetzt auf Anfrage des FDP-Stadtrates Matteo Böhme mitteilte, ist die Verbindung zwischen dem Kellergeschoss des Kulturpalastes und der Tiefgarage Altmarkt Bestandteil der Umbau- und Modernisierungsarbeiten. "Die Verbindung ist bereits gebaut worden", erklärte Orosz, "es fehlt nur noch der Durchbruch zum Kellergeschoss, der im Zuge der Sanierung erfolgen soll."

Die OB hat aber auch eine schlechte Nachricht parat: Während im und am Gebäude Millionen verbaut werden, ist kein Geld für die Umgestaltung des Vorplatzes und der Nebenflächen vorhanden. Die Stadt habe zwar Fördermittel beantragt, aber keine eigenen Mittel in den Doppelhaushalt 2013/14 eingestellt. "Mit der Gestaltung des Vorplatzes und der Nebenflächen kann, sofern die Finanzierung sichergestellt ist, frühestens im Frühjahr 2016 begonnen werden", schreibt die OB.

Für FDP-Stadtratsfraktionschef Holger Zastrow ist diese Antwort inakzeptabel. "Die städtebauliche Aufwertung des Außenbereiches ist selbstverständlich Bestandteil der Sanierung und war für uns eine wesentliche Bedingung, den Plänen für den Kulturpalast zuzustimmen." In früheren Haushalten seien entsprechende Mittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro eingestellt worden. "Wir sehen nicht ein, dass die Stadtverwaltung nun auf einmal das notwendige Geld für das Umfeld nicht mehr zur Verfügung stellen will", so Zastrow.

Der FDP-Chef forderte die OB auf, Wort zu halten und das Projekt Kulturpalast komplett umzusetzen. "In Anbetracht der exponierten Lage des Kulturpalastes am Neumarkt gehört dazu zwingend die Gestaltung des Vorplatzes." Laut Zastrow gibt es bereits Pläne, wie der Platz vor dem Kulturpalast durch eine moderne Brunnenanlage neu gestaltet werden könnte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.08.2013

Baumann-Hartwig, Thomas

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