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Der Vorplatz des Dresdner Kulturpalastes ist fertig

Fahrradparkplätze kommen später Der Vorplatz des Dresdner Kulturpalastes ist fertig

„Vor zwei Wochen waren wir noch pessimistischer“, sagte Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz. „Aber jetzt können wir bestätigen: Bis 28. April sind wir fertig.“ An diesem Tag soll der Kulturpalast feierlich eingeweiht werden. Die Festgäste sollen nicht über eine Bauwüste laufen müssen.

Bei den Brunnen kommt modernste Technik zum Einsatz. Sie ermöglicht unter anderem, dass die Form der Fontänen geändert werden kann.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Frank Hering, Bauleiter im städtischen Straßen- und Tiefbauamt, erklärte: „Im Februar haben wir Platten unter einem Zelt verlegt. Das habe ich noch nicht erlebt.“ Der Winter war bis Ende Februar frostig und schneereich und kam den Arbeiten für das Außengelände am Kulturpalast ins Gehege. „Vor zwei Wochen waren wir noch pessimistischer“, sagte Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhart Koettnitz. „Aber jetzt können wir bestätigen: Bis 28. April sind wir fertig.“

An diesem Tag soll der Kulturpalast feierlich eingeweiht werden. Die Festgäste sollen nicht über eine Bauwüste laufen müssen. Das wird laut Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) auch nicht geschehen. Einziger Wermutstropfen: Die Fahrradabstellplätze können noch nicht montiert werden. An dem dafür vorgesehenen Platz wird noch gearbeitet, so dass die 192 Stellplätze zu einem späteren Zeitpunkt errichtet werden müssen. „Solange müssen sich Fahrradfahrer noch einen anderen Ort suchen, an dem sie ihre Räder anschließen“, so Schmidt-Lamontain.

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (l) und Reinhart Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, sind sicher

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (l.) und Reinhart Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, sind sicher: am 28. April ist der Vorplatz (fast) fertig.

Quelle: Dietrich Flechtner

Auch die markanten drei Fahnenmasten können noch nicht mit modernster Seilzugtechnik ausgestattet werden, das soll in der Sommerpause geschehen. Dafür sprangen gestern punkt 11.10 Uhr die Fontänen in einem der drei Wasserbecken an. „Hier wurde modernste Brunnentechnik installiert“, erklärte Hering, sowohl die Form der Fontänen könne geändert werden als auch die Farbe der Beleuchtung mit Hilfe einer modernen LED-Anlage. „Wir können jede gewünschte Farbe mischen.“

Nacharbeiten wird es auch auf der Seite zur Schlossstraße geben, wo im Moment noch die Baucontainer stehen. „Es ist nicht ganz einfach, einen Vorplatz fertig zu stellen, wenn im Inneren des Gebäudes noch mit Hochdruck gearbeitet wird“, erklärt der Straßen- und Tiefbauamtsleiter und verweist auf kleinere Pannen, die im aktuellen Geschäft normal seien. So hätten Bauarbeiter auf frisch verlegten Platten an der Westseite Beton gekippt, weil schnell Beton benötigt wurde. „Das macht es nicht einfacher, aber wir sind es gewöhnt, Probleme zu meisten“, meint Koettnitz.

Schwer gearbeitet wird auch in der Tiefgarage am Altmarkt: Dort wird die ebenerdige Verbindung unter der Wilsdruffer Straße zum Kulturpalast errichtet. Gerade für ältere und behinderte Besucher eine große Erleichterung: Sie kommen ebenerdig vom Auto bis ins Untergeschoss des Kulturpalastes, in dem es dann Aufzüge für sie gibt.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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