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Dresdner Skulptur "Monument"
Monument
Gegen 11 Uhr wurde der letzte der drei Busse abgebaut.

Wochenlang sorgten sie für Aufregung unter den Dresdnern, nun sind sie binnen weniger Stunden verschwunden: Die hochkant stehenden „Monument“-Busse auf dem Neumarkt sind abgebaut. Gegen 6 Uhr begannen die Arbeiten, kurz vor 11 Uhr stand der letzte Bus auf dem Tieflader in Richtung Berlin.

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Bus-Monument auf dem Dresdner Neumarkt
Neben Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP, 2.v.l.) war auch der im Exil lebende Bezirksbürgermeister von Ost-Aleppo, Brita Hagi Hasan zu Gast (3.v.l.)

Das Monument geht, die Gedanken bleiben – bevor am Dienstag die Bus-Installation auf dem Neumarkt abgebaut wird, luden die Verantwortlichen am Sonntagabend noch einmal zu einem Bürgerforum in den Lichthof des Verkehrmuseums ein.

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Skulptur der Aleppo-Busse
Der Künstler Manaf Halbouni stellt sich dem Publikum.

Seit fast acht Wochen hat es das Stadtbild und die Debatten Dresdens dominiert: das „Monument“ des syrisch-deutschen Künstlers Manaf Halbouni an der Frauenkirche. Nach ihrem geplanten Abbau wird die Skulptur – drei auf ihren Hecks stehende Busse – nach Berlin weiterziehen. Das dortige Maxim Gorki Theater erhält sie als Leihgabe.

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Denkmal für den permanenten Neuanfang
Der Entwurf basiert auf einer umgebauten Hebebühne.

Der Neumarkt bleibt auch nach dem geplanten Abbau der Skulptur „Monument“ Ort für Kunst im öffentlichen Raum. Die drei einer Barrikade in Aleppo nachempfundenen Busse werden noch bis zum 3. April dort stehen. Wenig später soll eine neue Skulptur ihren Platz finden: das „Denkmal für den permanenten Neuanfang“.

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Viele Fragen und „Vielen Dank“
Der Künstler Manaf Halbouni (r) und Christiane Mennicke-Schwarz (2.v.r.) beim Künstlergespräch.

Das Interesse der Dresdner am „Monument“-Kunstwerk auf dem Neumarkt ist weiterhin groß, die Meinungen sind weiterhin geteilt. Vom Künstler Manaf Halbouni war am Sonnabend im Rahmen eines Künstlergesprächs vor Ort zu erfahren, dass auch unter Syrern die Ansichten zu den Bussen durchaus unterschiedlich sind.

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OB Hilbert winkt ab
Über das Monument kann nicht der Stadtrat entscheiden

Die AfD-Fraktion im Stadtrat wollte per Stadtratsantrag dafür sorgen, dass die Kunstinstallation Monument auf dem Neumarkt unverzüglich abgebaut wird. Ein Rohrkrepierer: Der Stadtrat ist für dieses Anliegen nicht zuständig, erklärte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP).

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Kunstinstallation:
Der Stadtrat hätte bei der Installation des Kunstwerks „Monument“ auf dem Neumarkt einbezogen werden müssen, findet die Dresdner CDU und wünscht sich ein transparenteres Verfahren.

Der Stadtrat hätte bei der Installation des Kunstwerks „Monument“ auf dem Neumarkt einbezogen werden müssen, findet die Dresdner CDU und wünscht sich ein transparenteres Verfahren. Dabei ist die CDU mit einer Stadträtin in der Kunstkomission vertreten.

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Stadtrat
Archivbild des „Monument“ auf dem Neumarkt.

Die AfD-Fraktion wird in der kommenden Sitzung des Dresdner Stadtrats einen Eilantrag einbringen, das „Monument“ auf den Neumarkt unverzüglich zu entfernen. Die hochkant aufgestellten Busse sofort abzubauen, wäre nach Meinung der Stadträte „ein Zeichen der Versöhnung und Eintracht“.

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