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Zastrow will nicht mehr als Direktkandidat in den Bundestag

Neuwahl bei der Dresdner FDP Zastrow will nicht mehr als Direktkandidat in den Bundestag

Am Sonnabend muss der FDP-Kreisverband Dresden ein zweites Mal den Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Dresden II/Bautzen II wählen. Landesvorsitzender Holger Zastrow, der im November die Kampfabstimmung gegen Christoph Blödner verlor, verzichtet auf eine Neuauflage des Duells.

Hofewiese statt Wahlparteitag: Holger Zastrow.
 

Quelle: Archiv

Dresden. Am Sonnabend muss die Dresdner FDP die Aufstellung des Direktkandidaten für die Bundestagswahl im Wahlkreis Dresden II/Bautzen II wiederholen. Bei der ersten Wahl im November gab es einen Formfehler. Damals hatten 20 Parteimitglieder für Christoph Blödner votiert und nur 19 für den FDP-Landesvorsitzenden Holger Zastrow. Der Frontmann der sächsischen FDP erklärte am Donnerstag, er werde seinen Hut nicht noch einmal in den Ring werfen.

Zastrow äußerte Zweifel, ob er noch zur FDP passe und kündigte an, der Partei bei der Aufstellung der Landesliste Anfang März in Mittweida ein Angebot zu unterbreiten. Der Unternehmer, der das traditionsreiche Lokal Hofewiese betreibt, erklärte gegenüber DNN, er bereite am Sonnabend ein Event in der Ausflugsgaststätte vor. „Als Ehrenamtlicher muss ich effizient sein und kann es mir nicht leisten, mit Terminen konfrontiert zu werden, die nicht sein müssen.“

Seit November habe es kein Gespräch mit dem FDP-Kreisvorstand gegeben. „Dass es einen Formfehler gab, habe ich nur gemerkt, weil ich zur Wahlwiederholung eingeladen wurde“, so der Liberale.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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