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Obelisk in Dresden-Nickern kommt auf Prüfstand

Anlaufpunkt für Neonazis Obelisk in Dresden-Nickern kommt auf Prüfstand

Die Arbeitsgruppe 13. Februar und fachkundige Bürger sollen Vorschläge erarbeiten, die an dem Obelisken auf dem Nickerner Dorfplatz sowohl ein Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe 1945 als auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen von Krieg und Vernichtung ermöglichen.

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Am 12. Februar 2016 hatten einige Hundert Neonazis den Gedenkstein als Aufmarschort genutzt.

Quelle: H. Heuer (Archiv)

Dresden. Die Arbeitsgruppe 13. Februar und fachkundige Bürger sollen Vorschläge erarbeiten, die an dem Obelisken auf dem Nickerner Dorfplatz sowohl ein Gedenken an die Opfer der Bombenangriffe 1945 als auch eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen von Krieg und Vernichtung ermöglichen. Das hat der Stadtrat mit den Stimmen der rot-grün-roten Mehrheit beschlossen. Es gehe darum, dass der Gedenkstein nicht als Aufmarschort von Neonazis missbraucht werde, erklärte Grünen-Fraktionsvorsitzender Thomas Löser. Würdevolles Gedenken auf der einen Seite und Verantwortung für die Zukunft auf der anderen sollen künftig vereint werden, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Avenarius.

Rund 600 Neonazis sind am 12. Februar 2016 mit Fackeln durch Prohlis und Nickern gezogen. Ihnen stellten sich rund 400 Gegendemonstranten lautstark entgegen.

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Von Thomas Baumann-Hartwig

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