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Dank des Vereins Aufwind findet eine Mutter an der Ostsee Ruhe und Erholung

Dank des Vereins Aufwind findet eine Mutter an der Ostsee Ruhe und Erholung

So peu à peu fasst Regina Grundmann (*) neuen Lebensmut. Sechs Kinder hat sie, fünf Jungs und ein Mädchen. Das jüngste ist sechs, das älteste 26. Vier von ihnen wohnen noch zu Hause.

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Regina Grundmann hat dank "Aufwind" Urlaub machen können und ihre beiden Söhne auch.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Kurz vor der Wende war es, da ist die 46-jährige Dresdnerin nach Hannover gezogen. 22 Jahre hat sie dort gelebt, dann kehrte sie mit ihren Kindern in die Heimat zurück, nachdem sie sich von ihrem gewalttätigen Partner getrennt hatte.

Regina Grundmanns Traum war es immer, einmal richtig Urlaub zu machen. Wenigstens für eine Woche. "Das letzte Mal in Urlaub gefahren bin ich 1993", erzählt sie. 22 Jahre später, in diesem Sommer, ist es ihr schließlich geglückt. An der Ostsee ist sie gewesen, hat sich eine Ferienwohnung genommen, lange Strandwanderungen gemacht, sich einfach mal erholt.

Zwei ihrer vier Kinder, der 14- und der 17-Jährige, durften in dieser Zeit nach Tschechien ins Ferienlager fahren. "Den beiden hat es richtig gut gefallen dort", sagt Regina Grundmann und lächelt. Und sie hätten gleich gefragt, ob sie nächstes Jahr noch einmal fahren dürfen. An dieser Stelle kommt der Verein Aufwind - Kinder- und Jugendfonds Dresden ins Spiel, der es sich zum Ziel gesetzt hat, etwas mehr Licht und Farbe ins Leben sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu bringen. Er hat die Kosten für die Ferienfahrt der beiden Jungen übernommen. Denn das Geld dafür hätte die Mutter niemals allein auftreiben können. 500 Euro hat das Ferienlager gekostet. "Das wäre unerschwinglich gewesen für mich", sagt Regina Grundmann.

Immer geht es dem Verein Aufwind letzten Endes darum, Kinder und Jugendlichen stärker zu machen. Im vergangenen Jahr konnte die 15-jährige Peggy dank der Gelder am ersehnten Reitunterricht teilnehmen, lernte der 17-jährige Kamal aus Afghanistan schwimmen, nahm der gleichfalls 17-jährige Rico Tanzunterricht an der Pegasus-Theaterschule in Dresden (DNN berichteten).

Auch in diesem Jahr möchte Aufwind wieder unbürokratisch helfen. "Wir wollen beispielsweise ein Tanzprojekt für Förderschüler der Dinglingerschule finanzieren und einem begabten 16-jährigen Mädchen den Gitarrenunterricht bezahlen, weil seine Mutter sich das nicht leisten kann", berichtet Andrea Curbach, Vorstandsvorsitzende von "Aufwind". (*) Name geändert

Katrin Richter

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