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Tocotronic und mehr Musiktipps

Musiktipps mit Karsten Röhrbein Tocotronic und mehr Musiktipps

Kunstvoller Zitatpop mit grandiosen Momenten, dazu stilsicher zwischen Indie, House und Synthie-Pop tänzelndes Trio und ein alter Bekannter, der als Dandy immer noch die beste Figur macht – die Musiktipps von Karsten Röhrbein.


Quelle: dapd

Hannover.  

Tocotronic: Die Unendlichkeit. Neben kunstvoll verrätseltem Zitatpop gibt es auf dem zwölften Toco-Album schwelgerische Coming-of-Age-Erinnerungen („Electric Guitar“) und beschwingte Liebeslieder: „Alles, was ich immer wollte, war alles / Alles, was ich immer hatte, warst du.“ Grandios.

Tocotronic

Tocotronic: Die Unendlichkeit


WhoMadeWho: Through The Walls. Zwischen fragilen Indie-Rock-Rudimenten, pulsierendem House und kühlem Synthesizer-Pop tänzelt das Trio aus Kopenhagen so stilsicher wie einst Hot Chip. Die zwölf neuen Songs sind ätherischer – ein gut 50-minütiger milder Rausch ohne Nebenwirkungen.

WhoMadeWho

WhoMadeWho: Through The Walls

Franz Ferdinand: Always Ascending. Auch nach dem Ausstieg von Gitarrist Nick McCarthy verwaltet Sänger Alex Kapranos das Erbe der Britrock-Klasse von 2005. Die Mischung aus New Wave, Four-to-the-Floor-Beats und Glam-Rock-Riffs klingt vertraut und leicht abgeschmackt. Aufhorchen lassen das pumpende und vor Ideen schier berstende „Paper Cages“ und das süffisante „The Academy Award“ – die Dandy-Rolle steht Kapranos viel besser als die des juvenilen Vortänzers.

Franz Ferdinand

Franz Ferdinand: Always Ascending

Von Karsten Röhrbein

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