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Reisereporter Zadar bekommt neuen Hafen für Kreuzfahrtschiffe
Reisereporter Zadar bekommt neuen Hafen für Kreuzfahrtschiffe
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11:06 13.07.2017
Der historische Hafen der Altstadt von Zadar ist überlastet - nun entsteht im nahen Gazenica eine neue Landungsanlage, die an Ostern 2018 feierlich eingeweiht soll. Quelle: Port of Zadar Authority/dpa-tmn
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Zadar

Die kroatische Stadt Zadar an der Adria will ein neues Mekka für Kreuzfahrturlauber werden. Der historische Hafen an der Altstadt, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, ist bereits hoffnungslos überlastet. Jetzt entsteht im nahen Gazenica eine neue Landungsanlage.

Die Einweihung für den neuen Hafen für Kreuzfahrtschiffe ist nächstes Jahr zu Ostern geplant. Während viele traditionelle Häfen wie das nahe Dubrovnik, das italienische Venedig, das montenegrinische Kotor oder die Inseln Santorini und Mykonos in Griechenland ihre Kapazitätsgrenzen längst überschritten haben, bietet Zadar damit eine neue Option für Urlauber.

"Wenn alles fertig ist, können wir die größten Kreuzfahrtschiffe mit bis zu 400 Metern Länge aufnehmen", sagte Igor Pukec, der stellvertretende Hafenchef. Obwohl noch im Bau, liefen bereits 160 dieser schwimmenden Hotels mit 150 000 Urlaubern im Jahr die neue Destination an.

Zadar eignet sich als Ausgangspunkt zur Besichtigung mehrerer touristischer Highlights des Landes, wie Hafendirektor Robert Skific erläutert: die

Nationalparks Paklenica,

Plitvicer Seen,

Krka und Velebit-Gebirge liegen ebenso vor der Haustür wie die einzigartige Insellandschaft der

Kornaten.

Der neue Fährhafen mit Schiffslinien ins gegenüberliegende Italien und auf die Inseln der Region hat im letzten Jahr bereits 2,5 Millionen Passagiere und 400 000 Autos durchgeschleust.

Das Projekt wird von der EU mit 220 Millionen Euro unterstützt - 120 davon kommen allein aus Deutschland. Damit soll nachhaltiger Tourismus gefördert und Schäden von der weltbekannten Altstadt mit ihrem weltberühmten römischen Marktplatz (Forum) und der Kirche aus dem 9. Jahrhundert abgewehrt werden, erklärt die KfW-Förderbank.

dpa

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