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Wintersportler sollten auf "Windchill-Effekt" achten

Tourismus Wintersportler sollten auf "Windchill-Effekt" achten

Das Kältegefühl ist beim Wintersport tückisch. Aufgrund der Körperwärme schätzen die Betroffenen die Temperatur niedriger ein, als sie tatsächlich ist. Diese Täuschung birgt große Gefahren.

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Beim Wintersport kann es zu Erfrierungen im Gesicht, an den Ohren und an den Fingern kommen.

Quelle: Uwe Zucchi

Planegg. Wintersportler sollten die Gefahr von Erfrierungen im Gesicht, an den Ohren sowie an Fingern und Zehen nicht unterschätzen. An kalten Tagen verstärke Wind oder der Fahrtwind beim Skifahren die Wärmeabgabe des Körpers, warnt der Deutsche Skiverband (DSV).

Folglich empfinden Wintersportler die Temperatur niedriger als bei Windstille. Die Abkühlung der Haut durch erhöhte Windgeschwindigkeit wird auch "Windchill-Effekt" genannt.

Die stärker gefühlte Kälte ist ein Warnsignal. Denn je höher die Windgeschwindigkeit und damit die Reibung, desto schneller können ungeschützte Hautstellen Erfrierungen erleiden. Der

DSV rät, bei ersten Anzeichen von Kälte - zum Beispiel weißen Hautpartien im Gesicht - warme Räume aufzusuchen. Wintersportler beobachten sich dazu am besten auch gegenseitig.

dpa

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