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Zwangsverpflichtung für Stadtverwaltung

Im Notfall muss die Stadt selbst ran Zwangsverpflichtung für Stadtverwaltung

Vom Ausbruch des Brandes bis zur Ankunft am Einsatzort dürfen nicht mehr als 17 Minuten vergehen. Noch kann die Coswiger Feuerwehr den Bedarf abdecken, doch die Personalentwicklung sinkt seit 2011.

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Quelle: dpa

Coswig. Vom Ausbruch des Brandes bis zur Ankunft am Einsatzort dürfen nicht mehr als 17 Minuten vergehen. Noch kann die Coswiger Feuerwehr den Bedarf abdecken, doch die Personalentwicklung sinkt seit 2011.

„Wenn die Feuerwehr im Ernstfall nicht voll besetzt werden kann, werden Beschäftigte der Verwaltung zwangsverpflichtet“, äußert sich Oberbürgermeister Frank Neupold (parteilos) zum Personalengpass. Gesetzlich ist das legitim. Außerdem plädiere er für eine Feuerwehrabgabe „für jeden, der zu Hause sitzt und eigentlich Feuerwehrmann sein könnte, das ist meine Meinung“, so Neupold. Damit könnten die Kameraden bezahlt werden.

Doch es gibt auch eine positive Nachricht. „In diesem Jahr konnten wir zehn neue Kameraden in Coswig gewinnen“, freut sich Feuerwehrmann Martin Burmeister. Er stellte zur vergangenen Stadtratsitzung den aktuellen Brandschutzbedarfsplan vor.

Die Feuerwehr hat über 60 ehrenamtliche Mitglieder, doch nur die Hälfte ist auch wirklich aktiv. In Brockwitz sind es gerade mal vier, manchmal fünf.

Ein weiteres Problem sind die Berufe der Feuerwehrleute. Liegen die Arbeitsstätten in Dresden oder weiter weg, ist es nahezu unmöglich, an einem Mittwochnachmittag rechtzeitig am Einsatzort zu sein. Hier ist es allerdings nach Absprache möglich, dass auch im Arbeitsort ausgerückt werden kann. Das löst dennoch nicht das Coswiger Personalproblem. Einige Arbeitgeber wollen ihre Mitarbeiter im Ernstfall nicht freistellen. Ein Anschreiben seitens der Stadt – ein Vorschlag aus dem Stadtrat – würde die Bereitschaft noch mehr verringern, meint Oberbürgermeister Neupold dazu.

Fahrzeuge gibt es bei der Coswiger Feuerwehr genug. Im kommenden Jahr muss eine neue Atemschutztechnik angeschafft werden, Fördermittel seien bereits beantragt. „Wir sind auf dem Weg, eine gute Feuerwehr zu haben und auch zu behalten“, erklärt Neupold abschließend.

Von Lisa-Marie Leuteritz

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