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Umland Zukunft des „Weißen Rosses“ bleibt ungewiss
Region Umland Zukunft des „Weißen Rosses“ bleibt ungewiss
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16:49 01.09.2017
Das „Weiße Roß“ steht an der Bundesstraße. Quelle: Silvio Kuhnert
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Pirna

In der Debatte um ein Kulturhaus im „Weißen Roß“ werden die Pirnaer Stadträte nicht zu einer Sondersitzung zusammenkommen. „Durch die Absetzung der Beschlussvorlage von der vergangenen Tagesordnung des Stadtrates ist die bisherige Terminschiene nicht mehr zu halten“, teilte am Freitag Stadtsprecher Thomas Gockel mit. Die Verwaltung werde nun in der turnusmäßigen kommenden Sitzungsfolge mit den Stadträten diskutieren, welche Daten zur Entscheidung benötigt werden.

Die Zukunft des „Weißen Rosses“ ist damit derzeit völlig offen. Denn momentan ist ungewiss, ob es für die Sanierung und den Umbau zu einem multifunktionalen Kulturzentrum noch Fördermittel vom Freistaat gibt. Das Objekt liegt zwar im Stadtumbaugebiet „Königsteiner Straße/Clara-Zetkin-Straße““. Für dieses Sanierungsgebiet wurde der Stadt im Frühjahr dieses Jahres eine Verlängerung des Förderzeitraums sowie eine Aufstockung der Fördermittel in Aussicht gestellt. Dafür hätte sie aber bis Mitte September einen Fortsetzungsantrag stellen müssen, in dem sie zu sanierende Objekte konkret benennt. Da der Stadtrat jedoch am vergangenen Dienstagabend sich nicht zur einer Grundsatzentscheidung über eine Wiederbelebung des Volkshaus-Saales durchringen konnte und das Thema gleich zu Beginn der Sitzung von der Tagesordnung nahm, ist der Abgabetermin für den Fortsatzungsantrag nun nicht mehr zu halten.

Das Dilemma: Die Stadträte wünschen sich für die Entscheidungsfindung eine Machbarkeitsstudie, eine Kostenschätzung sowie ein Nutzungskonzept. Diese zu erarbeiten, hat die Stadtverwaltung aber bislang keinen Auftrag. Den wollte sie sich mit dem Grundsatzbeschluss, ob die Räte sich überhaupt ein Kulturhaus im „Weißen Roß“ wünschen, einholen.

Von Silvio Kuhnert

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