Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Zaunsysteme aus Sachsen – konkurrenzlos in Ostdeutschland

Unternehmensförderung Zaunsysteme aus Sachsen – konkurrenzlos in Ostdeutschland

Ahmat Faniq kommt eigentlich aus dem Gartenbau. 2005 gründete er eine kleine Firma und war viel in Baden-Württemberg unterwegs. Dort lernte er die Kunst des Zaunbaus und lenkte sein Unternehmen in diese Richtung. „Die Nachfrage stieg immer mehr und wir begonnen, ein Grundstück in der Region zu suchen“, erinnert sich Ehefrau Claudia Faniq.

Remo Schramm, Ahmat Faniq, Claudia Faniq und SIB-Chef Christian Müller (v. l.) hoffen auf weiteres Wachstum des Unternehmens.

Quelle: Lisa-Marie Leuteritz

Ottendorf-Okrilla.  Ahmat Faniq kommt eigentlich aus dem Gartenbau. 2005 gründete er eine kleine Firma und war viel in Baden-Württemberg unterwegs. Dort lernte er die Kunst des Zaunbaus und lenkte sein Unternehmen in diese Richtung. „Die Nachfrage stieg immer mehr und wir begonnen, ein Grundstück in der Region zu suchen“, erinnert sich Ehefrau Claudia Faniq. 2013 fanden sie schließlich das passende Stück Land in Ottendorf-Okrilla und bauten direkt eine Halle. Bis dahin stemmte Faniq alles mit Eigenkapital. „Wir haben eine 1000 Quadratmeter große Halle für 400 000 Euro gebaut. Dank unserer Mitarbeiter und Helfer konnten wir das Projekt stemmen. Mit Fremdfirmen hätte es mehr als das Doppelte gekostet“, erinnert sich der Firmenchef. Laut Faniq haben sie einen jährlichen Zuwachs von etwa 40 Prozent.

 Im vergangenen Jahr wurde auch die SIB Innovations- und Beteiligungsgesellschaft mbH auf den fleißigen Unternehmer aufmerksam. „Wenn ein Unternehmen stark wächst und Kapital zur Weiterentwicklung braucht, kommen wir ins Spiel“, erklärt Geschäftsführer Christian Müller. Man sei sich mit den Faniqs sehr schnell einig geworden. „Für uns ist der Unternehmer und die Geschäftsidee am Wichtigsten und nicht die Sicherheiten. Das unterscheidet uns von den Banken“, so Müller. Die SIB unterstützt das Unternehmen mit einer sechsstelligen Summe. Diese sind zum Teil bereits gut investiert. Das Lager wurde für 250 000 Euro aufgestockt. „Im Winter ist es ruhig und das Material ist günstig. Mit dem Geld konnten wir unser Lager auffüllen und können im Frühjahrsgeschäft sofort loslegen“, freut sich Ahmat Faniq.

Bald will er das Grundstück nebenan kaufen. Reserviert sei es bereits. Neben der eigenen Schlosserei und Pulverbeschichterei soll eine Gitterschweißmaschine das Portfolio erweitern. Das Unternehmen sei immer auf der Suche nach Nischen, man wolle nicht in die Massenproduktion gehen. Aus dem anfänglichen Zwei-Mann-Betrieb ist inzwischen eine Firma mit knapp 20 Mitarbeitern geworden. Nach dem Grundstückserwerb werden weitere Mitarbeiter nötig und somit Arbeitsplätze geschaffen. „Um es allein so weit zu schaffen, müsste man im Lotto gewinnen. Die SIB macht Firmen in der Region stark“, so Faniq. Nach Ende der Laufzeit muss Faniq der SIB das Geld in einem Stück zurückzahlen. Bis dahin profitiert die SIB von den Zinsen.

Von Lisa-Marie Leuteritz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Umland

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr