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Winzervereinigung Freyburg bringt erstmals sächsische Weine auf den Markt

Sachsenwein aus Sachsen-Anhalt Winzervereinigung Freyburg bringt erstmals sächsische Weine auf den Markt

In Kürze können Weinfreunde sächsische Weine kaufen, die gar nicht in Sachsen vergoren und ausgebaut wurden. Möglich macht das die Weinhaus Freyburg GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Winzervereinigung Freyburg.

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Unter dem Label „100% Sachsen“ verkauft das Weinhaus Freyburg ab Mitte März sächsischen Wein.

Quelle: Mack&Schühle

Meissen/Freyburg. In Kürze können Weinfreunde sächsische Weine kaufen, die gar nicht in Sachsen vergoren und ausgebaut wurden. Möglich macht das die Weinhaus Freyburg GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Winzervereinigung Freyburg. Das Unternehmen der Genossenschaft im Anbaugebiet Saale-Unstrut hat im vergangenen Jahr mehrere Tonnen Trauben von vier Erzeugern in Sachsen aufgekauft, die auf sächsischen Weinbergen gereift waren (DNN berichteten.)

Die daraus gekelterten Weine sind nach Angaben des Geschäftsführer der Winzervereinigung, Hans Albrecht Zieger, gerade abgefüllt worden und haben die Qualitätsweinprüfung durchlaufen. Es handelt sich demnach um etwa 60 000 Flaschen. Sie sollen über Ketten des Lebensmitteleinzelhandels angeboten werden. Wie bereits im Herbst angekündigt, werden die Weine unter dem Label „Das ist 100 Prozent Sachsen“ verkauft. Unter dieser Marke biete der Handelspartner „Mack&Schühle“ Premium-Produkte aus verschiedenen Anbaugebieten an, hieß es von der Freyburger Genossenschaft.

Eine Sprecherin von „Mack&Schühle“ sagte auf Anfrage, ab Mitte März würden die sächsischen Weine im Einzelhandel in Sachsen sowie in anderen weinaffinen Regionen platziert. Es seien ein Weißburgunder Kabinett, ein Müller-Thurgau sowie ein Rosé aus Dornfelder und Spätburgunder zum unverbindlichen Preis von 7,99 Euro erhältlich. Die neuen Produkte werden demnach auch auf der weltgrößten Weinfachmesse ProWein vom 19. bis 21. März in Düsseldorf präsentiert.

Die Frage, warum vier sächsischen Traubenerzeuger 2016 erstmals ihr Lesegut nach Freyburg lieferten, bleibt allerdings unbeantwortet. Der Freyburger Genossenschaftsgeschäftsführer Zieger geht nach eigenen Angaben davon aus, dass auch künftig sächsische Trauben in seinem Unternehmen verarbeitet werden. Der Vorstand des Weinbauverbandes Sachsen war telefonisch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Von Lars Müller

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