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Wintereinbruch sorgt für Unfälle, Staus und lange Wartezeiten

Landkreise Wintereinbruch sorgt für Unfälle, Staus und lange Wartezeiten

Chaos auf der Autobahn, ausgefallene Busfahrten und Glätteunfälle – der endgültige Einzug winterlicher Verhältnisse hat das Umland von Dresden hart getroffen. So haben sich die Einsatzkräfte in der Nacht zu Donnerstag lange mit einem Laster auf der A 4 beschäftigen müssen, der sich zwischen der Abfahrt Wilsdruff und der Raststätte Dresdner Tor quergestellt hatte.


Quelle: Jonny Linke

Landkreise. Chaos auf der Autobahn, ausgefallene Busfahrten und Glätteunfälle – der endgültige Einzug winterlicher Verhältnisse hat das Umland von Dresden hart getroffen. So haben sich die Einsatzkräfte in der Nacht zu Donnerstag lange mit einem Laster auf der A 4 beschäftigen müssen, der sich zwischen der Abfahrt Wilsdruff und der Raststätte Dresdner Tor quergestellt hatte. Zwei der drei Fahrspuren wurden von ihm blockiert, die Polizei leitete den Verkehr auf der dritten an der Unfallstelle vorbei, bis der Abschleppdienst das verunglückte Fahrzeug fortgeschafft hatte. Wer sich an der Engstelle vorbeigedrückt hatte, wurde auch nicht glücklich, weil sich in der Nähe von Nossen weitere teils schwere Unfälle ereigneten.

Bespiele für Glättenfälle gibt es aber nicht nur aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In Lampertswalde etwa im Landkreis Meißen kam eine 31-Jährige gegen 7 Uhr am Donnerstagmorgen mit ihrem Opel an der Kreuzung Blochwitzer Straße und Großenhainer Straße ins Rutschen und stieß gegen den Anhänger eines Holztransporters. Durch den Aufprall wurde der Opel durch einen Grundstückszaun geschleudert. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro, wie die Polizei mitteilte. Da der Brummifahrer vom Vorfall offenbar unberührt seine Fahrt fortsetzte, wird er nun von der Polizei gesucht. Hinweise sind unter der Telefonnummer 0351/ 483 22 33 willkommen.

In Zschornau, einem Ortsteil von Kamenz im Landkreis Bautzen krachte es am späten Mittwochabend. Ein 64-Jähriger geriet mit seinem Auto samt Anhänger auf der winterglatten Staatsstraße 95 auf die Gegenfahrbahn und kollidierte ausgerechnet mit einem Winderdienstfahrzeug. Er war wohl zu schnell unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Das Auto nahm schweren Schaden, das Räumfahrzeug schien nach ersten Eindruck, nachdem es aus seiner Verkeilung mit dem Pkw befreit war, nur leicht beschädigt und konnte seinen Dienst anschließend fortsetzen.

Mehr als 90 Unfälle hatte die Polizeidirektion Dresden bis Donnerstagnachmittag insgesamt registriert, Durchschnitt sind 80 für einen ganzen Tag. Allerdings handelt es sich zumeist um Blechschäden, gab es nur zwei Verletzte.

Nicht immer die besseren Karten hatte, wer das Auto stehen ließ und sich für Bus und Bahn entschied. Zwar fuhr auf der Schiene alles fahrplanmäßig, wie Christian Schlemper, Sprecher des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) sagte. Bei Bussen insbesondere im Wilsdruffer Raum und im Osterzgebirge mussten Fahrgäste Verspätungen von bis zu einer halben Stunde hinnehmen. Manche Busse fuhren zeitweise gar nicht, so die Linien 365, 378, 373, 345, 382 und 363 des Regionalverkehrs Dresden.

Von Uwe Hofmann

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