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Wettbewerb für Radebeuler Luisenstift läuft

Wettbewerb für Radebeuler Luisenstift läuft

Das Hauptgebäude des Gymnasiums Luisenstift ist in die Jahre gekommen. Immerhin stammt der denkmalgeschützte Altbau aus dem Jahre 1857. Das Haus muss nicht nur dringend saniert, sondern auch erweitert werden. Deshalb hat die Stadt im Sommer einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben.

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Der Altbau aus dem Jahre 1857 muss dringend saniert und erweitert werden.

Quelle: Katrin Richter

Radebeul. "Aus den über 100 Bewerbungen sind 30 Architekturbüros ausgewählt worden, die ihre Arbeiten bis Mitte Oktober abgeben werden", berichtet der Erste Bürgermeister Jörg Müller (parteilos). Im Dezember entscheide das Preisgericht. Im Januar soll dann die Prämierung stattfinden und eine Ausstellung mit allen eingereichten Arbeiten eröffnen.

Um alle Schüler unterzubringen, hat man im Laufe der Jahre an das dreigeschossige Haupthaus immer wieder angebaut. "Wir haben uns mit der Denkmalpflege darauf verständigt, dass das alte Haupthaus herausgeschält und diese Nebengelasse, die durchaus auch Denkmalqualität haben, abgebrochen werden dürfen", erklärt der Erste Bürgermeister. Stattdessen soll nun auf etwa 900 Quadratmeter ein moderner Ergänzungsbau an das Hauptgebäude angefügt werden. "Der Denkmalpflege ist es wichtig, dass der Anbau sich unterordnet, also niedriger als das Haupthaus wird und eine moderne Formensprache bekommt", betont Müller.

Für die reinen Baukosten hat die Stadt 5,1 Millionen Euro veranschlagt. Inklusive Planungskosten und Außenanlagen soll das Vorhaben 6,5 Millionen Euro kosten. "Wenn Ende des Jahres der Sieger des Wettbewerbs feststeht, wollen wir die Planung weiter aufbereiten und dann im Sommer 2016 einen Fördermittelantrag für die Folgejahre stellen", so Müller. Die Eigenmittel seien in der mittelfristige Finanzplanung bereits eingetaktet. 40 Prozent Fördermittel stehen in Aussicht.

Es ist natürlich nicht das erste Mal, dass auf dem immerhin 31000 Quadratmeter großen Schulgelände des Gymnasiums Luisenstift gebaut wird. Zwischen 2007 und 2009 wurde das Weinberghaus, ein Plattenbau aus den 1970ern, auf Vordermann gebracht und mit einem Erweiterungsbau versehen. Dieser ist 2011 sogar mit dem Bauherrenpreis der Stadt Radebeul ausgezeichnet worden.

Katrin Richter

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