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Umland Weitere Geldspritze für neues Leistungssportzentrum
Region Umland Weitere Geldspritze für neues Leistungssportzentrum
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19:05 27.08.2018
Die Visualisierung zeigt, wie das Leistungssportzenrum neben der Dreifeldsporthalle (links) einmal aussehen soll. Quelle: Landratsamt Pirna
Altenberg

Die Finanzierung des Baus des neuen Leistungssportzentrums in Altenberg ist gesichert. Nachdem vor rund einem Jahr die Baukosten um fast vier Millionen auf über 12,2 Millionen Euro explodiert waren, erhielt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bei der Grundsteinlegung am Montag die erhofften zusätzlichen Fördermittel vom Land. Damit kann der Kreis trotz klammer Kasse die Errichtung des neuen Trainingskomplexes für Rennrodler, Bobpiloten, Skeletonis, Biathleten und Mountainbiker neben der Dreifeldhalle am Schellerhauer Weg fortsetzen. Fertigstellung ist im Jahr 2020 geplant.

Zu dem vom Bund bereits bewilligten Zuschuss von 1,3 Millionen Euro und den vom Freistaat Sachsen schon bereitgestellten 4,5 Millionen Euro kommen nun weitere 1,1 Millionen Euro aus der investiven Sportförderung des Landes hinzu. „Mit diesem zusätzlichen Fördergeld können wir das im Oktober 2017 begonnene Bauvorhaben fortsetzen und weitere Ausschreibungen für 2019 vornehmen. Das moderne Leistungssportzentrum wird nach Fertigstellung optimale Trainingsbedingungen für den Nachwuchs- und Leistungssport bieten“, sagte Landrat Michael Geisler (CDU).

Knapp 8,4 Millionen Euro waren ursprünglich für den Bau des Trainingszentrums eingeplant, das die jetzige sanierungsbedürftige Trainingsstätte an der Dresdner Straße ersetzen soll. Wegen der derzeit sehr guten Auftragslage im Baugewerbe stiegen jedoch die Preise. Das Landratsamt musste nachkalkulieren und es tat sich eine Finanzierungslücke von rund 3,8 Millionen Euro auf.

Um das Loch zu stopfen, hatte der Kreistag vor einem Jahr seinen Eigenanteil um eine Million Euro erhöht. Aus der Kreiskasse fließen jetzt 2,75 Millionen Euro in das Bauvorhaben. Vom Land kamen weitere Zuwendungen für den Bereich Biathlon und die Außenanlagen. Bis Montag fehlten aber immer noch 1,75 Millionen Euro zur Absicherung der Gesamtinvestition. Für den nun noch offenen Restbetrag von rund 650000 Euro hat der Freistaat eine weitere Förderung zugesagt. Die Mittel sollen schrittweise und parallel zum Fortschreiten des Bauprojektes fließen.

Bereits im vorigen Jahr begannen die Bauarbeiten mit dem Abbruch der ehemaligen Tischlerei und der Erschließung des Baufeldes. Mit der Grundsteinlegung geht es nun in die „heiße“ Bauphase. In den nächsten Monaten entsteht ein Trainingsgebäude für die fünf bereits erwähnten Sportarten. Zudem bekommen die Bobfahrer eine Anschub- und die Rodler eine die Startstrecke. Den Komplex komplettieren eine Schieß- und Laufhalle, ein Laufbandraum, Krafträume, Werkstätten sowie Trainerbüros und Mehrzweckraum.

Von Silvio Kuhnert

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