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Weinbauverband legt dritte Runde für Gebietsweinprämierung auf

Sachsen Weinbauverband legt dritte Runde für Gebietsweinprämierung auf

Der Weinbauverband Sachsen hat kurzfristig eine dritte Verkostungsrunde für die Gebietsweinprämierung aufgelegt. Das geht aus einem Schreiben vom vergangenen Freitag an die Winzer hervor. Demnach können auch Weine, die in den ersten beiden Verkostungsrunden angestellt und kein Gold erhalten haben, abermals zur Prüfung eingereicht werden.

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Symbolbild.

Quelle: Dpa

Meissen. Der Weinbauverband Sachsen hat kurzfristig eine dritte Verkostungsrunde für die Gebietsweinprämierung aufgelegt. Das geht aus einem Schreiben vom vergangenen Freitag an die Winzer hervor. Demnach können auch Weine, die in den ersten beiden Verkostungsrunden angestellt und kein Gold erhalten haben, abermals zur Prüfung eingereicht werden. Diese erfolge wie bisher nach dem Standard der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft - und zwar schon am Donnerstag. Einige Weingüter beklagen eine viel zu kurze Frist, da die Weine bis Dienstag eingereicht werden mussten. Winzer müssen für die Prüfung drei Flaschen je Sorte bereitstellen und 50 Euro Gebühr zahlen.

Wer Gold erhält, muss dann zur offiziellen Verkündung der Ergebnisse am 24. August noch einmal sechs Flaschen springen lassen, die dort unter anderem Medienvertretern und geladener lokaler Prominenz ausgeschenkt werden. Die Hintergründe für die eilig angesetzte dritte Verkostungsrunde bleiben indes unklar. In einer Mail an Winzer schreibt der Weinbauverband, dass Weingüter darum gebeten hätten. Wie viele Medaillen in den ersten beiden Verkostungsrunden vergeben wurden und ob auch Landweine angestellt werden dürfen, dazu machte der Weinbauverband auf Anfrage keine Angaben. Antworten auf die Frage seien dem Verband innerhalb von zwei Tagen „in ausreichender Form“ nicht möglich, so die Begründung.

Eine zweite Chance für Weine, die bei ersten Verkostungsrunden mehr oder weniger durchgefallen waren, ist in Sachsen nicht unüblich und gab es auch in den vergangenen Jahren. Mitunter entwickeln Weine erst im Laufe der Wochen ihr volles Potenzial, bessere Bewertungen sind also nicht ausgeschlossen. Allerdings ging der Versuch von Weingütern, unbedingt Gold erzwingen zu wollen, auch schon schief. So kann es durchaus passieren, dass in einer zweiten Prüfung beispielsweise durch andere Verkoster die Weine schlechter bewertet werden. Dann gelte jeweils das Ergebnis der jüngsten Prüfung, hieß es im vergangenen Jahr. Die Medaillen sehen einige Weingüter als Verkaufsargument. Andere Winzer wiederum bezweifeln Aussagekraft dieser Auszeichnung, da im kleinen Anbaugebiet Sachsen stets sehr viele einheimische Kellermeister ihre eigenen Weine und die der Konkurrenz bewerten und diese dann auch bei der Blindverkostung erkennen können. Aus Kostengründen sei es nicht möglich, ausschließlich externe und über jeden Zweifel erhabene Prüfer zu engagieren, hatte der Weinbauverband in der Vergangenheit argumentiert.

Von Lars Müller

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