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Vize-Rathauschef in Heidenau gesucht - Stelle des Beigeordneten ist ausgeschrieben

Vize-Rathauschef in Heidenau gesucht - Stelle des Beigeordneten ist ausgeschrieben

Nach 22 Jahren sucht die Stadt Heidenau einen neuen Vize-Bürgermeister. Die Position des Beigeordneten hatte bislang Jürgen Opitz (CDU) inne.

Heidenau. Von Silvio Kuhnert

Er ist bekanntlich nach der Wahl zum Rathauschef am 7. Oktober auf den Stuhl des Stadtoberhaupts gewechselt. Wer ihn als Beigeordneter beerben möchte und sich die Leitung der Bereiche Schule und Familie sowie Bauamt und Bauhof zutraut, kann sich bis 3. Januar 2013 bewerben.

Der oder die neue Vize-Bürgermeister(in) soll am 1. April kommenden Jahres den Dienst antreten. Und die siebenjährige Amtszeit beginnt gleich mit einer Großbaustelle. Im Frühjahr fällt der Startschuss für den Anbau an der Astrid-Lindgren-Grundschule. Über drei Etagen werden rund 1000 Quadratmeter zusätzlicher Platz am Plattenbau in Mügeln geschaffen. Den benötigt die Elbestadt für den Hort.

Mit dem rund 2,5 Millionen Euro teuren Hort-Anbau reagiert die Stadt auf den größer werdenden Bedarf an Kita-Plätzen. Beim Nachwuchs sieht es in den kommenden Jahren positiv aus. In 2012 rechnet die Verwaltung mit 164 Geburten, 2013 sogar mit 185. Damit Heidenau ihrem Ruf als familienfreundliche Stadt gerecht wird, ist es eine der Aufgaben des künftigen Vize-Bürgermeisters dafür zu sorgen, dass jeder kleine Heidenauer einen Platz in Krippe und Kindergarten, an einer der drei Grundschulen sowie später entweder an der Mittelschule oder am Gymnasium bekommen kann.

Im Jahr 2013 wird nicht nur am Schulhaus im Stadtteil Mügeln gebaut. Auf dem Plan steht auch ein neues Dach für das Pestalozzi-Gymnasium. Für rund 1,5 Millionen Euro soll der Dachstuhl des 110 Jahre alten Schulgebäudes auf Vordermann gebracht werden. In der Schublade des künftigen Chefs von Schul- und Bauamt liegt aber noch ein weiteres wichtiges Projekt - der Anbau am Gymnasium. Eigentlich war für die jetzigen Tage die Einweihung vorgesehen, als der Stadtrat vor drei Jahren den Baubeschluss fasste. Doch dann blieben die erhofften Fördermittel für den rund 4,4 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau aus.

Die Finanzierungsfrage ist bis heute offen. FDP-Stadtrat Norbert Bläsner möchte endlich eine Antwort finden. Er stellte jüngst den Antrag, dass die Verwaltung Vorschläge erarbeiten soll, wie das Bauprojekt in den Finanz- und Investitionsplan aufgenommen und welche Fördertöpfe angezapft werden können. "Ziel sollte es sein, spätestens zum Jahr 2018 mit dem Anbau zu beginnen", so Bläsner. Auf die Suche nach Fördermitteln müsste sich der neue Beigeordnete machen, wenn das Stadtparlament dem FDP-Antrag zustimmen sollte.

Erfahrungen im gehobenen Verwaltungsdienst oder eine vergleichbare Qualifikation werden vom künftigen Vize-Bürgermeister erwartet. Im Januar sichtet der Verwaltungsausschuss die Bewerbungsmappen und entscheidet über die engeren Kandidaten. Sie stellen sich am 31. Januar den Stadträten vor. Am gleichen Abend noch entscheidet der Rat, wer den Posten übernimmt.

Über den Zuschnitt der Ressorts könne man noch Reden, meint Opitz. In den Geschäftsbereich des Bürgermeisters fallen das Ordnungsamt sowie die Kämmerei. Über die Finanzverwaltung lässt er aber definitiv mit sich nicht verhandeln. "Ich finde die Vorstellung unerträglich, dass der Bürgermeisters beim Beigeordneten um Geld bitten muss", so Opitz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.12.2012

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