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Umland Unzählige Stromausfälle nach Sturmtief Herwarth
Region Umland Unzählige Stromausfälle nach Sturmtief Herwarth
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13:50 30.10.2017
In der Region rings um Dresden hatte die Enso Netz alle Hände voll mit Stromausfällen zu tun. Quelle: Dpa
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Pirna/Meißen

In den beiden Landkreisen Sächsische Schweiz/Osterzgebirge und Meißen hat Sturmtief Herwart für unzählige Stromausfälle gesorgt. Der Zuständige Netzbetreiber Enso Netz, der das gesamte ostsächsische Gebiet zwischen Zeithain und Altenberg versorgt, hatte alle Hände voll zu tun, den Strom bei den Betroffenen wieder anzuschalten.

„Aufgrund der Menge an Störungen können wir derzeit keine Aussage über die Gesamtzahl der betroffenen Haushalte treffen. Aber es waren sehr viele über unser gesamtes Gebiet verteilt“, erklärte Enso-Netz-Sprecherin Claudia Kuba am Montag. Demnach gingen die ersten Störungsmeldungen bereits am Sonntagmorgen gegen vier Uhr ein, eine Stunde später rückten die ersten Teams aus. Dennoch haben man wegen des Sturms erst gegen 13 Uhr mit der Behebung der Störungen anfangen können, so Kubo. Zwischenzeitlich fiel am Sonntag beispielsweise in Teilen Moritzburgs der Strom komplett aus.

Mit über 60 Leuten war alleine die Enso-Netz im Einsatz, dazu kamen noch unzählige Mitarbeiter von Vertragsfirmen vor Ort, so Kuba. So habe man alle verfügbaren Mitarbeiter akquiriert, auch die, die frei hatten. Obwohl die Techniker und Entstörer bis die Abendstunden des Sonntag unterwegs waren, konnten längst nicht alle Störungen behoben werden, so dass viele Haushalte auch am Montagmorgen noch vom Strom abgeschnitten waren.

Es habe sich aber nicht um einen großflächigen Stromausfall gehandelt, betonte die Sprecherin. „Die Probleme in Störungen traten zwar in sehr hoher Fallzahl, aber örtlich und lokal auf.“ So gab es vor allem Probleme im Mitte- und Niedrigspannungsbereich. „Betroffen sind dann jeweils Ortsteile, einzelne Straßenzüge oder nur wenige Häuser“, so Kuba.

Grund seien natürlich die starken Windböen von bis zu 106 Kilometer pro Stunde gewesen, die Leitungen zerrissen, Masten umstießen und Schäden an Verteilerpunkten des Stromnetzes hinterließen. Gemeinsam mit dem THW und der Feuerwehr waren die Mitarbeiter der Enso-Netz auch noch am gesamten Montag im Einsatz, um den Strom für alle betroffenen Haushalte wieder herzustellen. Dort wo eine einfache Behebung der Schäden nicht möglich war, wurde versucht, den Storm umzuleiten.

Von Sebastian Burkhardt

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