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Uhrmacher-Nachwuchs aus Glashütte baut Preistrophäe für Berlinale

Internationale Filmfestspiele Berlin Uhrmacher-Nachwuchs aus Glashütte baut Preistrophäe für Berlinale

Zum Abschluss der in der kommenden Woche beginnenden Berlinale wird zum ersten Mal der Glashütte Original Dokumentarfilmpreis verliehen. Der Uhrenhersteller stiftet nicht nur ein Preisgeld, sondern auch eine Trophäe. Die Statuette ist zu großen Teilen in der Uhrmacherschule entstanden.

Anne Bötte, Auszubildende zum Uhrmacher im 2. Lehrjahr, setzte die 20 Zahnräder zur Trophäe des ersten Glashütte Original Dokumentarfilmpreis zusammen.

Quelle: Glashütte Original

Glashütte/Berlin. Wenn am 18. Februar auf der großen Abschlussgala der Berlinale die diesjährigen Filmpreise verliehen werden, ist auch Glashütte mit dabei. Bei den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin feiert eine Trophäe aus der Uhrmacherstadt Premiere. Die Uhrenmanufaktur Glashütte Original stiftet im siebten Jahr ihres Berlinale-Engagements einen Dokumentarfilmpreis. Neben einem Preisgeld von 50000 Euro erhält der Preisträger eine Statuette, die zu großen Teilen in der Uhrmacherschule hergestellt und von Auszubildenden auch dort montiert wurde.

Die Statue besteht aus 20 Zahnrädern, die übereinanderliegen. Sie ist aus Messing, gebürstetem Edelstahl und Acryl gefertigt. „Die zur Säule geschichteten Zahnräder – ein unverzichtbares Bauteil in der Uhrmacherei – symbolisieren die facettenreiche Kunst der Dokumentation. Denn einem ausgezeichneten Filmemacher gelingt es, die verschiedenen Aspekte seines Themas so zu arrangieren, dass eine einzigartige und doch greifbare Form entsteht. Er schiebt die bisweilen glänzenden Hüllen beiseite und dokumentiert, was dahinterliegt: die unverstellte Wirklichkeit“, erläutert Michael Hammer, Sprecher von Glashütte Original, die Symbolik der 20 Zentimeter großen Figur.

Die in aufwendiger Handarbeit gefertigte Skulptur wird im Rahmen der offiziellen Preisverleihung im Berlinale Palast überreicht, also am selben Ort und zur gleichen Zeit, wenn der Goldene und die Silbernen Bären übergeben werden. Der Name des Gewinners wird kurz vorher auf den Sockel eingraviert. Das Preisgeld für den besten Dokumentarfilm teilen sich Regisseur und Produzent des Preisträgerfilms. Insgesamt sind 16 aktuelle Dokumentarbeiträge aus den Sektionen Wettbewerb, Berlinale Special, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino für den Glashütte Original Dokumentarfilmpreis nominiert.

Die Preisvergabe ist nicht die einzige Premiere für die Uhrmacher. Glashütte Original ist dieses Jahr erstmals Hauptpartner der Berlinale. „Uns Uhrmacher und Filmschaffende verbinden Leidenschaft, Präzision, technische Raffinesse und unser Sinn für Schönheit und Ästhetik“, so Geschäftsführer Thomas Meier.

Von S.K.

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