Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Umland Trauer um Meißens Baudezernenten
Region Umland Trauer um Meißens Baudezernenten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:57 02.02.2018
Steffen Wackwitz Quelle: Foto: Martin Förster/Archiv
Anzeige
Meissen

Die Stadt Meißen trauert um ihren langjährigen Baudezernenten Steffen Wackwitz. Mit 56 Jahren war der Vater von zwei Töchtern und Großvater von zwei Enkeltöchtern am 30. Januar plötzlich verstorben. „Während seiner über 25-jährigen Dienstzeit hat Steffen Wackwitz als Leiter des Bauverwaltungsamtes und später als Baudezernent die Stadtentwicklung wie kaum ein anderer mit gestaltet und vorangebracht“, würdigte OB Olaf Raschke (parteilos) die Verdienste des Verstorbenen. So habe er sich um die Sanierung der Altstadt ebenso verdient gemacht wie um die Konzeption der städtebaulichen Erneuerung in Niederfähre/Vorbrücke und Cölln und die Maßnahmen im Zuge des Stadtumbaus Ost. „Heute ist der Stadtkern mit seinen farbigen Fassaden wieder das Zentrum städtischen Lebens und lockt jedes Jahr tausende Touristen aus aller Welt an“, hob Raschke hervor. Das engagierte Wirken von Wachwitz spiegelt sich nicht nur im liebevoll sanierten Gesamtensemble der Altstadt wider, sondern auch in neuen Schul- und Hortgebäuden, Kindertagesstätten, Straßen und Plätzen.

Geboren und aufgewachsen in der Domstadt, lernte Steffen Wackwitz nach der Schule in Dresden den Beruf des Bauzeichners, studierte später Bauingenieurwesen in Cottbus. 1990 begann seine Laufbahn in Meißen, wo er bei der Rettung des historischen Stadtkerns mitanpacken wollte. Ein Kondolenzbuch liegt bis zur Trauerfeier im städtischen Bauamt, Leipziger Straße 10, aus.

Von DNN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Kreisverband der AfD veranstaltet am 14. Februar einen Politischen Aschermittwoch Mitteldeutschland in Pirna. Unter dem Titel „Zeitenwende“ wird Björn Höcke als Gastredner erwartet. Was den Veranstaltungsort angeht, hüllt sich die Kreis-AfD noch in Schweigen, um Störungen zu vermeiden.

02.02.2018

Das Großprojekt eines neuen Wohnparks auf dem Glasinvest-Areal in Radebeul geht weiter. Nachdem ein Projektpartner die Investorengemeinschaft verlassen hatte, steht ein neuer in den Startlöchern.

01.02.2018

Der Coswiger Stefan Frotzscher fuhr mit dem Rad zum Kap der Guten Hoffnung und auch wieder zurück. Am 6. Februar erzählt er von seinem Abenteuer in der Stadtbibliothek Radebeul-Ost.

01.02.2018
Anzeige