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Tourismusverband Elbland schrumpft auf zwei Beschäftigte

Kooperation mit Dresden erfordert Umstrukturierungen Tourismusverband Elbland schrumpft auf zwei Beschäftigte

Trotz der Zusammenarbeit des Tourismusverbandes Elbland mit der Dresden Marketing Gesellschaft soll die Geschäftsstelle des Tourismusverbandes dauerhaft in Meißen bleiben.

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Sindy Vogel, Chefin des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. Trotz der Zusammenarbeit des Tourismusverbandes Elbland mit der Dresden Marketing Gesellschaft soll die Geschäftsstelle des Tourismusverbandes dauerhaft in Meißen bleiben. Geschäftsführerin Sindy Vogel sagte: „Wir geben rein mittels Geschäftsbesorgungsvertrag das touristisch überregionale Außenmarketing an die Dresden Marketing ab 1. Januar 2018 ab.“ Die klassische Verbandsarbeit, wie Mitgliederbetreuung oder regionale Projekte, bleibe in Meißen. Beispielsweise gehörten die Organisation der Tage des offenen Weinguts dazu und die Vernetzung der Tourist-Informationen dazu, hieß es. „Es gibt keine Fusion. Beide Unternehmen, der Tourismusverband Sächsisches Elbland sowie die Dresden Marketing GmbH, bleiben eigenständige Unternehmen“, betonte Vogel.

Für die überregionale Außenwerbung würden bei Dresden Marketing zwei Stellen schaffen, die vom Elbland bezahlt werden. Eine Ausschreibung werde vorbereitet. Die gesamte Region Dresden und Elbland soll künftig von allen Mitarbeitern von Dresden aus gemeinsam vermarktet werden. Deshalb wird laut Vogel kein Marketingpersonal mehr in Meißen angestellt sein. „Insgesamt verbleiben zwei Personen in der Geschäftsstelle des Tourismusverbandes.“ Aktuell sind laut Internetseite acht Damen beim Tourismusverband in Meißen beschäftigt.

Für die künftig verringerte Belegschaft sucht der Verband zum 1. Juni 2018 neue Geschäftsräume, was wiederum auch Auswirkungen auf den Weinbauverband haben dürfte. Dessen einzige Angestellte, die Aufgaben als Projektkoordinatorin wahrnimmt, hat ein Büro im Tourismusverband.

Bei der Zusammenarbeit mit Dresden verweist Tourismuschefin Sindy Vogel auf Erfolge bei gemeinsamen Messeauftritten sowie Reisen für Touristiker und Journalisten. Bisher habe es 22 solcher Reisen durch die Region gegeben, vergangenes Jahr nur elf. Mitglieder des Tourismusverbandes hatten berichtet, dass ihnen die Fach- und Pressebesucher von einem sehr dichten Besuchsprogramm erzählten. Einige befürchten deshalb, dass sich der Zeitaufwand für die Betreuung der Gäste nicht lohnen könnte, wenn ihre Angebote in der Berichterstattung wegen der Fülle der Eindrücke gar nicht berücksichtigt werden. Vogel räumte ein, dass teilweise volle Programme gestrickt würden, um die gesamte Region repräsentativ zu zeigen. „In diesem Jahr haben wir die Dresden-Elbland-Tour für Journalisten mit dem ÖPNV getestet. Da hier Fahrzeiten eingehalten werden müssen, ist es mitunter tatsächlich zu einer besonderen Programmdichte gekommen – hier sind zukünftig Änderungen nötig und auch vorgesehen“, so Vogel. Die bisher vorliegenden Veröffentlichungen der Journalisten seien aber „sachgerecht und auch emotional geeignet, zum Besuch der Region anzuregen“.

Von Lars Müller

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